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Pflanzlich oder mit Fisch: Das Gebot der Stunde

05.12.2007

Die Renner unter den pikanten Aufstrichen sind jene mit Fleisch. Jedoch wachsen die Segmente „pflanzlich“ und „mit Fisch“ überproportional.

Pikante Brotaufstriche haben gegenüber dem Vorjahr (roll. bis KW 25/07) wertmäßig um 12,3 % zugelegt, während die Verkäufe der süßen Brotaufstriche um 2,9 % gestiegen sind.
„Die Warengruppe der Süßen Brotaufstriche ist weiterhin eher promotion­intensiv, kommt aber nicht mehr unter die Top-15 Food-Warengruppen nach Promotionintensität. Für das Wachstum heuer sind weiterhin günstigere Großpackungen bei Haselnuss/Schokolade verantwortlich“, erläutert Mag. Detlef Klee, Senior Client Executive bei Nielsen, dieses Segment.
Mag. Elisabeth Gimm, als Senior Client Executive bei Nielsen Expertin für pikante Brotaufstriche, analysiert: „Das größte Segment mit über 80 % des Umsatzes sind weiterhin die Aufstriche mit Fleisch, diese wachsen auch absolut betrachtet am stärksten. Die Aufstriche mit Fisch und die pflanzlichen Aufstriche wachsen prozentuell allerdings deutlich stärker mit über 30 % Plus gegenüber dem Vorjahr. Das Wachstum kommt weniger von Innovationen als vielmehr durch die Distributionsausweitung diverser Produkte. Der Promotiondruck ist unverändert mit 13 % eher gering.“
Die Eigenmarken des Handels gewinnen an Gewicht, vor allem aufgrund ihres Preis-/Leistungsverhältnisses. Auch die Qualität passt. Die zukünftige Bedeutung wird von der generellen Entwicklung der Diskonter mitgeprägt werden.
Anzumerken bleibt, dass in vielen Fällen nicht nur die Preiseinstiegslage mit Handelsmarkenprodukten abgedeckt wird, sondern dass verstärkt auf Qualitätsprodukte gesetzt wird. Aus der Sicht der Markenartikelindustrie ist es wichtig, dass es einen fairen Wettbewerb in punkto Regalplatzierung und der Aktions- und Promotionpolitik zwischen Marke und Handelsmarke gibt.
Der Anteil der Handelsmarken im Frischkäsemarkt zeigt seit mehreren Jahren eine steigende Tendenz. Starken Zuwachs konnte man im letzten Jahr erkennen, da hier vor allem bei Rewe ein starker Aufbau der Eigenmarken durchgeführt wurde. Der Trend bei den Handelsmarken wird sich in Zukunft vor allem darauf konzentrieren, ein „full assortment“-Anbieter zu sein, d.h. die unterschiedlichen Kundenwünsche und Trends wie z.B. „Bio“ oder „fettreduziert“ zu berücksichtigen. Daher ist noch weiter mit einem Wachstum dieses Segments zu rechnen.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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