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Preisanstieg bei Ottakringer und Vöslauer

09.03.2011

Ottakringer Bier wurde kürzlich um 2 Cent pro Halbliter-Dose bzw. –Flasche teurer, bei Vöslauer Mineralwasser steigt der Preis demnächst um 4 Cent je Eineinhalbliter-Flasche. Nach der Fusionierung von Ottakringer mit Vöslauer und der Neubildung der börsenotierten Konzernholding weist die Ottakringer Getränke AG für 2010 mit 367 Mitarbeitern einen Ausstoß von 3,439 Mio. hl Getränke und einen Umsatz von 164,8 Mio. Euro aus.

Vöslauer-Chef Dr. Alfred Hudler, Ottakringer-Brauerei-Chefin Christiane Wenckheim und Konzern-Boss Mag. Sigi Menz (v. l.)

Die Zukäufe der Getränkefachhandelsunternehmen Kolarik & Leeb sowie Del Fabro, des Gastronomie-Logistikers Trinkservice und der ungarischen Brauerei Pecs miteingerechnet, verkauft der Ottakringer Konzern mit 830 Mitarbeitern 4,05 Millionen hl Getränke und würde damit einen Gesamzumsatz von rund 213 Mio. Euro erreichen (die konsolidierten Zahlen werden erst mit der Bilanz 2011 ausgewiesen).

Die Ottakringer Brauerei meldete für 2010 mit 616.300 Hektoliter (+0,7 %) eine neue Rekord-Verkaufsmenge bei Bier. 601.000 hl wurden im Inland verkauft und davon wiederum 70 % in Ostösterreich. Brauerei-Chefin Christiane Wenckheim bezifferte den mengenmäßigen Marktanteil von Ottakringer im Lebensmitelleinzelhandel mit 7,6 %, der wertmäßige sei „in etwa gleich hoch“. Damit stehe Ottakringer im Ranking der Top-Biermarken im LEH auf Platz 6. Seit vergangener Woche ist Ottakringer-Bier im Handel teurer.

Der Preis für die Halbliterdose bzw. die 0,5-Liter-Flasche wurde um 2 Cent erhöht. „Hätten wir alle Kostensteigerungen weiter gegeben, wäre die Preiserhöhung deutlich stärker ausgefallen“, sagte Konzernchef Mag. Sigi Menz. Vöslauer berichtete ebenfalls über einen historischen Absatz: 2,8 Mio. hl (inkl. Lizenzmarken und Lohnfüllungen) entsprechen einem Zuwachs um 3,3 % gegenüber 2009.

Vöslauer erreichte im LEH einen wertmäßigen Marktanteil von 42,7 % und ist damit die unangefochtene Nummer 1 im Mineralwasser-Markt. Und Vöslauer Balance liegt mit 32,3 % an zweiter Stelle im Near-Water-Markt. Stolz berichtet Vöslauer-Chef Dr. Alfred Hudler, dass der Recyclat-Anteil bei Vöslauer-PET-Flaschen bereits mindestens 50 % betrage. Dennoch werde die Eineinhalb-Liter-Flasche demnächstum 4 Cent teurer.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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