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Preissteigerungen bei Gewürzen erwartet

04.10.2006

Spektakuläre Erhöhungen der Einkaufspreise bei Gewürzen kennzeichnen zur Zeit den Gewürzmarkt. Den Preisindikator bildet dabei der Pfeffer, bei dem es innerhalb von nur einem Jahr zu einer Verdopplung der Preise gekommen ist, mit weiter steigender Tendenz. Die Ursachen dafür sind vor allem monopolartige Angebotsstrukturen, die vor allem entstanden sind, seit sich Länder wie Malaysia und Indonesien aus dem Pfefferanbau zurückgezogen haben. Dafür war ein nicht attraktives Marktniveau vor einigen Jahren verantwortlich, das zur Folge hatte, dass diese Anbauländer auf ertragreichere Kulturpflanzen umgestiegen sind.

Mit einer Entspannung des Preisniveaus ist nicht zu rechnen, da die Pfefferpflanze mindestens vier Jahre bis zur ersten Ernte benötigt. Zudem ist auch der Weltkonsum bei Pfeffer vor allem in Indien und den afrikanischen Ländern gestiegen, was zu weiterer Verknappung führt. Die österreichische Gewürzindustrie hat keine Möglichkeit - das gilt auch für Gewürzindustrien aus anderen Ländern - die Weltmarkt-Rohstoffpreise zu beeinflussen. Sie sieht sich daher gezwungen, sich dem internationalen Preisniveau nicht nur bei Rohstoffen sondern auch bei Gewürzmischungen anzupassen, es ist daher mit Preissteigerungen zu rechnen.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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