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Prestige mit Essig

12.07.2002

Essig ist vom „sauren Tropfen“ zum Prestige-Produkt geworden. Ähnlich wie bei Speiseöl ist die Palette heute groß und bunt. Sie reicht vom sehr preisgünstigen Angebot bis hin zum sündteuren Aceto Balsamico Tradizionale, der beim Nobel-Greißler im exklusiven 0,1 Liter Flakon schon einmal 1500 Schilling und mehr kosten darf.

Preis oder Wert

Während der Verbraucher in der Preiseinstiegslage teilweise auf jeden Schilling schaut, verbleiben dem Händler bei den höherwertigen Sorten doch ordentliche Margen. Die in- und ausländische Markenartikelindustrie reagiert darauf mit verfeinerten Essig-Varianten und zum Teil exklusiven Gebinde-Designs. Die Einkaufsmanager der Handelskonzerne wiederum suchen und finden speziell am italienischen Markt attraktive und lukrative Ware, die jedem Supermarkt einen Hauch von nobler Internationalität verleiht. Hintergrund der Entwicklung: Die VerbraucherInnen erkennen Essig als ein Produkt, das in seinem Sortenreichtum für hohe Gaumenfreuden steht und mit dem man auch Kennerschaft und natürlich Lebensart demonstriert.

Saures Quartett

Im Essigmarkt mit einem Gesamtumsatz von fast 268 Millionen Schilling ist Mautner Markhof derzeit absoluter Marktführer, wenngleich auch Unternehmen wie Hengstenberg, Sasso (Nestlé) u. a. mit Energie und nicht ganz ohne Erfolg im Wettbewerb kräftig mitmischen. Die wichtigsten Segmente, so zeigen es die POS-Zahlen mit aller Deutlichkeit, sind Apfelessig (30 Prozent), Hesperidenessig (26 Prozent) und Tafelessig (16 Prozent), wobei sich Hesperidenessig als typisch österreichische Geschmacksrichtung eine einzigartige Position herausgearbeitet hat. Das Triumvirat bringt es auf einen Marktanteil von zusammengerechnet 81 Prozent. Stark im Kommen sind mit 14 Prozent Marktanteil die Balsamico-Essige, die für die Zukunft noch einiges erwarten lassen.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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