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Viele Festgäste und Vertreter der Handwerke bei der Vorstellung der neuen Bierdeckel (von links nach rechts: Andreas Reiter, Handwerk Holz; Georg Schuh, Handwerk Karpfenleder; Johannes Zederbauer, Prorektor New Design University; Franz Höfer, Sprecher ARGE Handwerk und Manufaktur; Sonja Zwazl, Präsidentin Wirtschaftskammer Niederösterreich; Sophie Anna Gabriel, Studentin; Martin Hrouza, Handwerk Keramik; Petra Bohuslav, Tourismuslandesrätin Niederösterreich, Karl Schwarz, Inhaber Privatbrauerei

Privatbrauerei Zwettl präsentiert "Kunst am Bierdeckel"

28.10.2019

Die Privatbrauerei Zwettl verbindet seit Jahren erfolgreich Kunst und Kultur mit Bier: Im Rahmen der Initiative „Kunst am Bierdeckel“ geben die innovativen Waldviertler Brauer jungen Künstlern bereits zum 23. Mal die Möglichkeit, kronenkorkenförmige Bierdeckel zu gestalten und damit ihre Ideen einem sehr breiten Publikum zu präsentieren.

Die Entwürfe der „Kunst am Bierdeckel“ Edition 2019 wurden diesmal im Zuge eines Realprojekts an der New Design University St. Pölten von Grafik Design Studierenden gestaltet. Fünf Studierende entwarfen verschiedene Designs – mit viel Kreativität und Liebe zum Detail. Der Gewinnerentwurf stammt von Sophie Anna Gabriel, einer Studentin im fünften Semester. Acht verschiedene Motive – die in millionenfacher Auflage künftig bei vielen Zwettler-Gastronomiepartnern aufliegen – widmen sich regionstypischem Handwerk im nördlichen Niederösterreich. Gemeinsam mit Waldviertel Tourismus wurden die Kunstwerke in der Universität in St. Pölten präsentiert.

„Wir gratulieren Sophie Anna Gabriel und bedanken uns auch bei Iris Karl, Alexander Roither, Sophie Lichtner-Hoyer und Anna Mattes, die gleichfalls großartige Entwürfe geliefert haben“, so Mag. Karl Schwarz, Geschäftsführer und Inhaber der Privatbrauerei Zwettl.

Bierdeckel als Gesprächsstoff

Mit dieser Initiative zeigt die Privatbrauerei Zwettl einmal mehr, wie sehr ihr die Region am Herzen liegt: Regionstypischer Geschmack ist seit jeher eines der Erfolgsrezepte der Waldviertler Privatbrauerei. Das setzt voraus, dass die für das Bierbrauen nötigen Zutaten Hopfen, Braugerste und Wasser direkt aus der Region stammen. „Wir gehen aber weiter und stellen die Besonderheiten unserer Heimat und hier im Speziellen jene des Waldviertler Handwerks in den Fokus unseres Tuns“, so Karl Schwarz.

Tourismus-Landesrätin Petra Bohuslav, die persönlich bei der Präsentation anwesend  war, zeigte sich von der kreativen Umsetzung begeistert: „Das Waldviertel hat neben der einzigartigen Landschaft und den regionalen Köstlichkeiten vielfältige Handwerke zu bieten, die sich schon vor Jahrzehnten etabliert haben und in Familientradition fortgeführt werden. Mit der Initiative ‚Kunst am Bierdeckel‘ unterstreichen wir einmal mehr auf kreative wie humorvolle Art und Weise die Vielfältigkeit des Waldviertels!“

„Die neuen Bierdeckel sind ein weiterer Beweis für die hohe Kreativität, aber auch die praktische Umsetzbarkeit, für die die New Design University der Wirtschaftskammer Niederösterreich steht. Hier wird eine Top-Ausbildung am Puls der Wirtschaft und in enger Zusammenarbeit mit unseren Unternehmen geboten. Herzliche Gratulation an Sophie Anna Gabriel zu ihren höchst gelungenen Designs, herzlichen Dank an die Privatbrauerei Zwettl, dass sie auf unsere NDU-Studierenden setzt. Die Kooperation von Niederösterreichs Unternehmen und unserer NDU ist eine geradezu unschlagbare Kombination“, freut sich Sonja Zwazl, Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich.

Die Heimat des Handwerks

Nicht umsonst sind Waldviertler Handwerker im gesamten Land begehrt – stammen sie doch aus der Region, die sich rühmt, Tradition und Einzigartigkeit zu bewahren und zu fördern. Waldviertel-Tourismus hat mit „Handwerk und Manufaktur im Waldviertel“ die Möglichkeit geschaffen, Handwerkern im Zuge eines Ausflugs oder Urlaubs „über die Schulter zu blicken.“ Andreas Schwarzinger, Geschäftsführer von Waldviertel Tourismus, forciert die Kooperation mit den Waldviertler Handwerksbetrieben. „Die Einzigartigkeit unserer zahlreichen Handwerksbetriebe stellen wir ganz bewusst in den Vordergrund, und machen das Handwerk für die Gäste des Waldviertels zugänglich und erlebbar, in dem Gäste im Zuge von Workshops, Kursen und Betriebsführungen einzigartige Urlaubserlebnisse sammeln können.“ Für ihn ist es daher „mehr als passend, die gelebte Verbindung von Bier und Handwerk im Rahmen der Kunstwerke aufzuzeigen.“

Die Handwerks-Spezialisten wurden auf sehr charmante Art von Sophie Anna Gabriel auf den Bierdeckeln portraitiert. Vorgabe für die Gestaltung der Bierdeckel war, das Waldviertel mit all seinen Facetten einzubinden. Die Gestaltung von acht Bierdeckeln ermöglichte ihr die repräsentative Auswahl aus den zahlreichen Handwerken, die im Waldviertel vertreten sind: Holz, Stein, Glas, Textil sowie traditionelle Spezialisten, die mit Keramik, Perlmutt oder Fischleder arbeiten.

„Die Waldviertler Wirtshauskultur spielte beim Design der Bierdeckel Serie eine ebenso große Rolle. Das Q+A Spiel – die Frage auf der Vorder- und die jeweilige Antwort auf der Rückseite der Bierdeckel – spricht den Gast an, verkürzt die Wartezeit auf das Zwettler Bier und inspiriert vielleicht zu einem Gespräch mit der Verabredung oder dem Nachbartisch. Die Erwähnung der Waldviertler Handwerks- und Manufakturkultur auf der Rückseite soll zu Besuchen anregen und zeigt das schöne Waldviertel von seiner besten Seite. Sie werden staunen, was Sie noch alles über das Waldviertel herausfinden können“, so Sophie Anna Gabriel.

Die Bierdeckel warten mit spannenden Fragen wie beispielsweise „Wie kommt ein Waldviertler Karpfen nach Paris und Mailand“ – die Antwort lautet: Als Tasche oder Gürtel; oder aber „Wann geht einer Muschel der Knopf auf“, „Wie viel Bier durfte ein Waldviertler Glasmacher in der Arbeit trinken“ oder „Warum bleiben die Waldviertler immer auf dem Teppich“ auf. „Unsere anspruchsvollen Zwettler Bierdeckel sollen durchaus auf unterhaltsame Weise Wissen vermitteln,“ so Karl Schwarz zur Wahl der Motive. 

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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