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Probiotik: Feeling

26.05.2004

Probiotische Produkte bringen Wellness und Convenience auf einen Nenner. Der Markt hat trotz einer „Umsatzdelle“ bei Joghurt noch eine große Zukunft vor sich. Vor allem die großen internationalen Markenartikler investieren daher große Summen in die Produktentwicklung.

Probiotische Produkte bringen Wellness und Convenience auf einen Nenner. Der Markt hat noch eine große Zukunft vor sich.

Probiotik hat eine marktbelebende Wirkung.

Probiotische Lebensmittel sind Produkte mit präventiven und therapeutischen Eigenschaften. Sie beeinflussen die Darmflora positiv, indem sie das natürliche Gleichgewicht im Magen-Darm-Trakt stabilisieren. Außerdem werden die körpereigenen Abwehrkräfte stimuliert. Bei probiotischen Lebensmitteln steht also neben den geschmacklichen Eigenschaften die gesundheitliche Komponente im Vordergrund.

Probiotische Bakterien sind natürliche, lebende Mikroorganismen, die dazu beitragen, das Wohlbefinden zu erhalten bzw. zu verbessern. Alle getesteten Mikroorganismen kommen in der Natur vor und werden weder durch Züchtung noch durch Genmanipulation hergestellt. Milchsäurebakterien sind Mikroorganismen, die eine Säuerung der Milch durch Umwandlung bestimmter Zuckertypen in Milchsäure bewirken können. Es gibt unzählige Milchsäurebakterien, wobei man die drei Haupttypen Laktobazillen, Streptokokken und Bifidobakterien unterscheidet.

Die Hersteller investieren viel Geld in den Bereich Forschung & Entwicklung, um die Wirkungsweise und Anwendbarkeit (Desserts, Getränke etc.) zu optimieren.

Das Nestlé-Forschungszentrum in Lausanne (Schweiz) hat in vierjähriger Forschungsarbeit aus 4.000 Milchsäurebakterien den besonders potenten Lactobacillus acidophilus herausgefiltert. Die Entdeckung dieses hochwirksamen Stammes ist das Resultat einer weltweiten Zusammenarbeit von Molekularbiologen, Ernährungswissenschaftern und Medizinern. Ähnlich professionell agiert Danone, in Österreich mit Actimel Marktführer im probiotischen Bereich. Eine Eigenschaft, die für die biologische Wirkung von Milchsäurebakterien im Darm maßgebend ist, liegt in der Fähigkeit (trotz Magensäure und aggressiver Gallenflüssigkeit), im Magen-Darm-Trakt zu überleben. Denn: Nur wenn es den Milchsäurebakterien gelingt, sich an die Darmzellen anzuhaften, können sie eine vorteilhafte (probiotische) Wirkung entfalten. Die in klassischen Joghurts befindlichen Bakterien schaffen es zum größten Teil aber nicht, den Weg vom Mund in den Darm und dann bis zur weiteren körperlichen Nutzung zu überstehen. Der Anspruch eines gesundheitsfördernden Effektes für probiotische Produkte kann nur dann erhoben werden, wenn dessen biologische Aktivität durch kontrollierte Studien nachgewiesen werden kann.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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