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Pröll zeichnet sieben neue Genussregionen in Niederösterreich aus

15.06.2007

Landwirtschaftsminister Josef Pröll hat am Mittwochabend gemeinsam mit Agrarlandesrat Josef Plank, Stephan Mikinovic, Geschäftsführer der AMA Marketing, und Volker Hornsteiner, Vorstandssprecher der Billa AG, im Schloss Ottenstein sieben neue niederösterreichische Genussregionen ausgezeichnet.

Ab sofort gehören die Laaer Zwiebel, das Marchfeld Gemüse, der Bucklige Welt Apfelmost, das Weinviertler Wild, das Tullnerfelder Schwein, das Waldviertler Weiderind und die Pielachtaler Dirndl zu den Premium-Produkten der Initiative "Genuss Region Österreich". Zusammen mit den bisher ausgezeichneten Produkten bieten nun schon 18 niederösterreichische Regionen ihre Spezialitäten im Rahmen dieser Initiative an. Österreichweit soll die Zahl der Genussregionen heuer von 60 auf 85 steigen, so Pröll. Bei der gestrigen Festveranstaltung wurde auch die "Genuss-Akademie" im Schloss Ottenstein eröffnet.

"Regional genießen hat Zukunft. In den kommenden Monaten wird die Österreichkarte um weitere Genussregionen erweitert. Wir haben mit dieser Initiative eine starke Marke geschaffen, die aus Produkt und Kulturlandschaft eine Einheit macht. Das stärkt unsere Regionen und gibt dem ländlichen Raum wichtige Impulse für Beschäftigung und Wertschöpfung", erklärte Pröll.

"Mit den sieben neuen Genussregionen erhöht sich deren Anzahl in Niederösterreich auf insgesamt 18. Damit sind wir österreichweit Spitzenreiter und signalisieren einmal mehr, dass dieses Bundesland am Sektor Lebensmittelproduktion einiges vorzuweisen hat", erklärte Landesrat Plank. Zusammen mit den bisher ausgezeichneten Produkten (Marchfeldspargel, Waldviertler Karpfen, Waldviertler Mohn, Mostviertler Birnmost, Mostviertler Schofkas, Retzer Land Kürbis, Schneebergland Jungrind, Wachauer Marille g.U., Waldviertler Erdäpfel, Weinviertler Erdäpfel und Weinviertler Getreide) unterstreiche Niederösterreich eindrucksvoll den Erfolg des innovativen Konzeptes von Lebensministerium, AMA Marketing und den Bundesländern zur Stärkung der regionalen bäuerlichen Landwirtschaft. Die Initiative "So schmeckt Niederösterreich" gliedere sich auf Landesebene nahtlos in das Konzept "Genuss Region Österreich" von Minister Pröll ein, sagte Plank.

Das Schloss Ottenstein im Waldviertel wurde bewusst als Rahmen für die Auszeichnung der neuen niederösterreichischen Genussregionen gewählt. Es beherbergt Österreichs erste regionale Genuss-Akademie des Vereins "Kuratorium Kulinarisches Erbe Österreich". Diese hochkarätige Initiative tritt gegen den globalen Einheitsgeschmack an und bringt interessierten Gourmets, und allen, die es noch werden wollen, typische regionale und saisonale Lebensmittel näher, wie Mikinovic erläuterte. Ernährungswissenschafter geben Auskunft über die wertvollen Inhaltsstoffe, und Spitzenköche zeigen, worauf es bei der Zubereitung ankommt.

Im Mittelpunkt der mehrtägigen Ottensteiner Genuss-Seminare stehen regionale Spezialitäten wie Rindfleisch, Wild, Lamm, Fisch sowie Geflügel, es wird dabei gezielt auf traditionelle Produktionsweisen und -bedingungen eingegangen. Exkursionen zu Betrieben der Region ergänzen das Lehrprogramm. "Bewusstes Genießen hat auch mit wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Nachhaltigkeit zu tun und ist damit auch ein Teil gelebter Verantwortung für unser Land", verwies Mikinovic auf die von der AMA Marketing in Leben gerufene Genuss-Akademie.

Zielgruppen für die Seminare sind in erster Linie engagierte Konsumentinnen und Konsumenten, darüber hinaus aber auch alle Akteure in diesem Sektor wie Lebensmittelproduzenten, Verarbeiter und Mitarbeiter im Lebensmittelhandel und insbesondere auch Interessierte aus Gastronomie und Hotellerie. Das "kleine Zertifikat" erhält jeder, der alle Abendseminare besucht hat, das "große Zertifikat" wird an jene Genuss-Akademiker vergeben, die zusätzlich auch die Wochenendseminare absolviert haben.

Die von Lebensministerium, AMA Marketing und den Bundesländern 2005 gestartete Initiative "Genuss Region Österreich" stellt die Vielfalt an hochwertigen regionalen Spezialitäten und die Kulturlandschaften, in denen sie ihren Ursprung haben, in den Mittelpunkt. Basis für die Auszeichnung ist, dass die Produkte für die einzelnen Regionen typisch sind und nach traditionellen Methoden und Rezepten verarbeitet werden und die regionale Esskultur prägen. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Verankerung der Produkte in der lokalen Gastronomie sowie die Vermarktung vor Ort - etwa durch Ab Hof-Verkauf.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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