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Qualität und Export pushen Mopro

12.06.2014

Frischmilch bleibt hierzulande beliebt, die ESL-Variante führt im Ranking. Biomilch­produkte legen zu, ebenso Käse. Eine neue Milchkampagne startete zum Weltmilchtag.

Michael Blass, Geschäftsführer AMA-Marketing, und Helmut Petschar, VÖM-Präsident.

Die Österreicher konsumieren pro Kopf 78 Liter Milch im Jahr, sechs Liter mehr als vor zwanzig Jahren. Die Qualität der Milchprodukte beurteilen die Konsumenten heute noch besser als 1995. Der Export von Molkereiprodukten ist seit dem EU-Betritt um das Sechsfache gestiegen. Ein guter Grund für die AMA, anlässlich des Weltmilchtages am 1. Juni optimistisch in die Zukunft zu blicken – trotz dem Auslaufen der Milchquotenreglementierung im nächsten Jahr.

Der Pro-Kopf-Verbrauch an Konsummilch inklusive Joghurt und Sauermilch beträgt rund 78 Kilo, sechs Kilo mehr als 1995. Verändert haben sich allerdings die Konsumgewohnheiten. Frischmilch mit längerer Haltbarkeit (ESL) hat im vergangenen Jahr den Favoritenstatus der Frischmilch übernommen (45 zu 35%). Der Anteil der H-Milch liegt seit vielen Jahren konstant bei etwa 20%. „Diese Zahlen zeigen, dass die Österreicher nach wie vor ein Volk von Frischmilch-Liebhabern sind. Kein Produkt steht so sehr für Frische und Natürlichkeit", erklärt Michael Blass, Geschäftsführer der AMA-Marketing. Der Durchschnittspreis im Lebensmittelhandel betrug 2013 rund einen Euro für ESL- und Frischmilch und 78 Cent für H-Milch.

Österreich ist Käsenation

Österreich etabliert sich als Käsenation. 2012 haben die heimischen Konsumenten erstmals mehr als 20?kg Käse gegessen und damit ähnlich viel wie die Franzosen, Niederländer oder Italiener. Der Löwenanteil im Käsesegment entfällt mit 38% der Menge auf den Schnittkäse, 26% machen Frischkäsesorten und 17% Hartkäse aus. In Scheiben vorgeschnittener Käse in der Selbstbedienung macht rund ein Drittel aus, der Großteil wird allerdings noch immer als Stück gekauft.

Der Marktanteil für Biomilchprodukte wächst kontinuierlich. Seit 1998 haben sich die Anteile im Schnitt verdoppelt und betragen bei Milch rund 16?%, bei Fruchtjoghurt 12?%, bei Butter 10?%. Auch bei Käse zeigt sich eine kontinuierliche Steigerung, der Bioanteil liegt aktuell bei 8?%. Der Anteil der Handelsmarken stieg laut Nielsen seit 2000 von 17 auf 29%, ein Trend, der nicht nur im Milchregal schon seit mehreren Jahren vorherrscht.

Während sich laktosefreie Milch in den letzten zehn Jahren enorm steigern konnte, entwickelt sich die Nachfrage nach laktosefreien Joghurts und Butter nur sehr langsam.

Kampagne zum Weltmilchtag

Zum Weltmilchtag wurde die Milch-Kampagne der AMA überarbeitet. Unter dem Motto „Königliche Milchmomente" soll auf die hohe Qualität von Milch und Milchprodukten mit dem AMA-Gütesiegel aufmerksam gemacht werden. „Dieses Zeichen steht seit zwanzig Jahren für ausgezeichnete, streng kontrollierte Qualität und nachvollziehbare Herkunft der verwendeten Milch", erläutert Peter Hamedinger, AMA-Marketingmanager für Milch und Milchprodukte. Zu sehen ist die Kampagne ab sofort österreichweit im TV, Hörfunk und in den Printmedien. Zudem gibt es unter www.mitmilch.info und den Kanälen der Social Medias ein begleitendes Gewinnspiel.

Auch die EU nimmt sich der Information rund um Milch als wertvoller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung an. Unter dem Titel „Milch. Von Natur aus wertvoll" machen sieben europäische Länder auf den ernährungsphysiologischen Wert von Milch aufmerksam. Die AMA beteiligt sich für Österreich daran.

red

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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