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Radlberger Limö in der Glas-Mehrwegflasche

06.12.2019

Die österreichische Traditionsmarke Radlberger geht neue Wege und kündigt „eine Revolution im Limonadenregal“ an: Unter dem prägnanten Namen LIMÖ wird erstmals österreichweit im Lebensmittelhandel eine Limonade im zeitgemäßen, umweltschonenden Glas-Mehrweggebinde angeboten.

Ab Frühling 2020 wird Radlberger im Vorrats-Bereich ausschließlich in 1l-Glas-Mehrwegflaschen verkauft, das bisherige 1,5l PET-Gebinde wird nicht mehr produziert. Dieser konsequente Schritt ist in Österreich erstmalig und unterstreicht die Pionierkraft und Überzeugung des Unternehmens. Ziel von Radlberger ist es, im Limonadenmarkt ein nationales Mehrweg-Angebot für die Verbraucher zu schaffen – bislang beschränkt sich dieses vor allem auf Bier und Mineralwasser.

Markenneutrale Kiste

Die Radlberger Limö-Flaschen werden in einer nachhaltigen 6er-Kiste mit praktischem Mitteltragegriff erhältlich sein. Das Besondere: Durch den bewussten Verzicht auf ein Markenbranding kann die Kiste auch für andere Marken eingesetzt werden. Die Kiste trägt die selbstbewusste Aufschrift „Ich trage gerne - der Umwelt zuliebe“ sowie das Mehrweg-Logo der WKO. Auch für die Unternehmensbereiche Lohnfüllung und Handelsmarken steht die Mehrweg-Kiste zur Verfügung.

Martin Forster, Geschäftsführer von Egger Getränke, zu den Beweggründen: „Mit der neutralen 6er- Kiste reduzieren wir für den Handel den Platzbedarf im Lager und die Komplexität. Und wir erhöhen die Nachhaltigkeit, weil wir markenübergreifend nur ein einziges Gebinde einsetzen. Damit möchten wir es dem Handel und den Konsumenten so einfach wie möglich machen.“ Insgesamt investiert Egger Getränke mehr als 25 Millionen Euro in eine neue Glasfüllanlage sowie den Gebinde-Pool.

Pionier bei Produkten und Verpackungen

Egger Getränke ist seit jeher Pionier in Sachen Produkt- und Verpackungsentwicklung. So produziert das Unternehmen bereits seit 2017 klimaneutral und will durch den Ausbau des Glas-Mehrwegangebotes einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die führende Umweltorganisation Greenpeace begrüßt das Engagement von Radlberger ausdrücklich: „Klimaschutz benötigt ein unternehmerisches Umdenken und Handeln. Egger Getränke ist mit der Einführung der Mehrweg-Limö Vorreiter auf dem österreichischen Markt für Umwelt und Klimaschutz: Denn Glas-Mehrweg ist die beste und umweltfreundlichste Lösung gegen die Plastikkrise”, so Alexander Egit, Geschäftsführer von Greenpeace. Derzeit ist das Angebot von Mehrwegflaschen bei Limonaden verschwindend gering, wie der Greenpeace-Marktcheck im November zeigte. Und das obwohl rund 80 Prozent der ÖsterreicherInnen sich mehr Mehrwegflaschen im Getränkeregal wünschen, wie unlängst eine repräsentative Umfrage im Auftrag von Greenpeace zeigte. “Egger trifft mit der Markteinführung von Radlberger-Limö also auch einen Nerv bei den Österreicherinnen und Österreichern - sie wollen mehr Mehrweg”, so Egit.

Martin Forster zeigt sich stolz: „Radlberger war schon immer innovativ: Vor 30 Jahren mit der Einführung von PET und heute mit Glas-Mehrweg. Wir möchten den Konsumenten eine Limonade am Puls der Zeit anbieten – und die gehört in Glas. So geht Sommer heute!“, meint Forster in Anlehnung an den legendären Radlberger-Werbespruch, der es in den breiten Sprachgebrauch geschafft hat. Das Unternehmen erkennt damit einmal mehr frühzeitig einen wesentlichen Trend, den es mit der neuen Gebindevielfalt bedient.

Mehr Frucht, weniger Zucker

Die neue Gebinde-Strategie ist Teil eines umfassenden Markenrelaunches. Aus Radlberger wird Radlberger Limö - das Ö steht dabei für Österreich. Radlberger Limö kommt in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen in den heimischen Handel, neben den bekannten Sorten Orange und Zitrone wird erstmals auch der österreichische Klassiker Himbeere in einer zeitgemäßen Rezeptur angeboten: Bei allen drei Geschmacksrichtungen wurde der Fruchtsaftanteil erhöht und bis zu 30 Prozent an Zucker eingespart. „Das garantiert vollen, fruchtigen Limonadengeschmack. Der Einsatz von künstlichen Süßstoffen kam für uns nicht in Frage – sowohl aus Geschmacksgründen als auch zum Schutz der Natürlichkeit“, so Forster. Die bereits erfolgten Kosumententests belegen die hohe Geschmacksakzeptanz von Radlberger Limö.

Das erfrischt auch die Umwelt

Ausgeliefert werden die ersten Radlberger Limös ab Februar – wo genau die Produkte erhältlich sein werden, wird gerade verhandelt. Der aktuelle Marktcheck von Greenpeace spricht hier eine deutliche Sprache: Es gibt kein flächendeckendes Angebot von Limonaden in Glas-Mehrweggebinden, diese seien aber – so Greenpeace Österreich – „dringend nötig und auch vom Konsumenten gefragt.“ Begleitet wird der Marktstart von einer großangelegten, österreichweiten Einführungskampagne, die das neue Limonadenangebot rasch und breit bekannt machen und die Konsumenten zum Ausprobieren bewegen soll.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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