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Rainer Trefelik, bisher Wiener Handelsobmann, ist neuer Bundesspartenobmann Handel und der Nachfolger von Peter Buchmüller, der an die Spitze der WK Salzburg wechselt.

Rainer Trefelik ist neuer Obmann der Bundessparte Handel

26.06.2020

Neues Leitungsteam der WKÖ-Bundessparte Handel gewählt: Rainer Trefelik folgt auf Peter Buchmüller – Nina Stift (NÖ) und Gerhard Wohlmuth (Stmk.) sind seine Stellvertreter

Die Niederösterreicherin Nina Stift wird BSO-Stellverteterin gemeinsam mit ...
... dem Steirer Gerhard Wohlmuth.

In der konstituierenden Sitzung der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) wurde heute, Donnerstag, der bisherige Obmann der Sparte Handel Wien, Rainer Trefelik, einstimmig zum neuen Bundesspartenobmann gewählt. Der Wiener Textilhändler folgt in dieser Funktion auf Peter Buchmüller, der der Bundessparte seit 2015 vorstand und der seit 2011 als Verhandlungsleiter der Arbeitgeberseite bei Kollektivvertragsverhandlungen fungierte. Im April dieses Jahres wurde Buchmüller von WKÖ-Präsident Harald Mahrer als Präsident der Wirtschaftskammer Salzburg (WKS) angelobt.

Zu Stellvertretern Trefeliks wurden die Modehändlerin und Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich, Nina Stift (NÖ) und der steirische Weinhändler und Obmann des Agrarhandels, Gerhard Wohlmuth, bestellt.

„Ich freue mich sehr, gemeinsam mit dem Team der Bundessparte Handel die Interessen des österreichischen Außen-, Einzel- und Großhandels mit vollem Einsatz zu vertreten. Wir stehen für den rot-weiß-roten Handel in seiner ganzen Vielfalt und Breite. #WIRsindHANDEL“, sagte Rainer Trefelik anlässlich seiner Bestellung zum ranghöchsten Interessenvertreter des österreichischen Handels.

Die Herausforderungen sind enorm, denn: „Der Handel in Österreich befindet sich aktuell in einer überaus schwierigen Lage. Corona hat auf fast alle Bereiche des heimischen Handels drastische Auswirkungen“, so Trefelik. Nach der Schließung der Einzelhandelsgeschäfte wegen der Pandemie (ausgenommen jener für die Grundversorgung) sind die Umsätze massiv eingebrochen. In manchen Branchen liegen die Umsatzrückgänge bei dramatischen 70 Prozent. Umso wichtiger wird es sein, gemeinsam die Krise zu überwinden. „Ich bin überzeugt, dass der Handel mittelfristig nicht nur so gut wie vor Corona dasteht, sondern an den Schwierigkeiten gewachsen ist. Mein Team und ich werden alles daran setzen, dass diese Vision Wirklichkeit wird.“

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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