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Regierung will EU-weit mehr Lebensmitteltransparenz

19.02.2013

Die Regierung will angesichts des Pferdefleisch-Skandals innerhalb der EU verstärkt Stimmung für Transparenz bei der Lebensmittelkennzeichnung machen. „Ich bin fest davon überzeugt, dass die Konsumenten wollen, dass man aus diesem Schaden klug wird“, sagte Bundeskanzler Werner Faymann.

Auch Vizekanzler Michael Spindelegger pochte auf stärkere Kontrollen. Es brauche eine transparente Herkunftskennzeichnung sowie eine EU-weite Datenbank für Produkte, so die Position Österreichs. Man werde deshalb den Druck für solche Maßnahmen innerhalb der EU „beibehalten und erhöhen“, kündigte Gesundheitsminister Alois Stöger an, der vor allem bei bearbeiteten Handlungsbedarf sieht.

Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich bekräftigte seine Forderung nach einem „Reisepass für Lebensmittel“. Es brauche eine „klare Herkunftskennzeichnung“, was er beim Agrarministerrat kommende Woche in Brüssel auch vorschlagen werde.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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