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Regionalität zum Angreifen

14.11.2005

Mit der Aktion „Genussherbst“ stellte Maximarkt seine regionalen Lieferanten in den Mittelpunkt. Die Kooperation mit Efko ermöglichte eine Apfellieferung binnen 24 Stunden vom Baum ins Regal.

Spar-Tochter Maximarkt stellte mit einer einwöchigen Kampagne ihre regionale Verbundenheit zu den bäuerlichen Lieferanten und Lebensmittelerzeugern ins Blick-feld. An allen sieben Standorten in Oberösterreich und Salzburg wurde der „Genussherbst“ ausgerufen: Jede Verbrauchermarktfiliale wurde dabei zur Plattform für die besten Schmankerl der Bauern aus der jeweiligen Nachbarschaft. Geschäftsführer Thomas Schrenk: „Regionalität heißt für uns, dass wir die Bedürfnisse der Kunden an jedem unserer Standorte kennen. Wir wollten Lust auf Österreich machen.“Für Maximarkt lag es deshalb nahe, sich an der von Oberösterreichs Agrarlandesrat Josef Stockinger gestarteten Initiative „Genussland Oberösterreich“ zu beteiligen. Landwirtschaft, Lebensmittelerzeuger, Handel und Tourismus wudren in ein Boot geholt, mit dem Ziel, Oberösterreich als Lebensmittelland zu positionieren. Denn Agrarpolitik hört laut Stockinger „nicht an der Stalltür auf, sondern geht mit Wertschöpfung und Qualitätsbewusstsein direkt auf Augenhöhe zu den Konsumenten“. Dass bei Maximarkt nicht nur einige wenige bäuerliche Lieferanten ein Feigenblatt abgaben, hebt Stockinger besonders hervor: Mehr als 50 regionale Erzeuger bekamen die Chance, ihre Waren zu präsentieren. „Insgesamt sind bei uns sogar 360 regionale Lieferanten gelistet“, ergänzt Schrenk .Um eine emotionale Bindung zu den Konsumenten zu erreichen, setzte die Spar-Tochter bei dieser Aktion auf Regionalität zum Angreifen, wie ein Lokalaugenschein am Standort Linz zeigte: Durch das Eingangsfoyer hallte das Blöken von Schafen, die zum Stand der Hofkäserei Haslehner aus Steinbach/Steyr gehörten. Schrenk gesteht, im ersten Moment von der Anwesenheit lebender Schafe „doch etwas überrascht“ gewesen zu sein. Aber die Tiere entpuppten sich für die Kinder als toller Anziehungspunkt. Als weiterer Blickfang im Umfeld mehrerer Schmankerl-Verkaufsstände mit Verkostungsmöglichkeiten zeigte die Mühlviertler Ölmühle aus Haslach, wie Öl aus Leinsamen gepresst wird.„Für die Kunden waren diese Tage eine Gelegenheit, heimische Schmankerl kennen zu lernen“, so Schrenk.Und es wurden auch einige neue Partner gewonnen, die künf-tig die Auswahl bei regionalen Produkten in den Maximärkten bereichern sollen.Zudem wartete Maximarkt zur „Genussherbst“-Woche mit einer Besonderheit im Apfelsortiment auf: Walter Schiefermüller, Obstbauer und Obmann von Efko: „Für diese Aktion wurden die Äpfel reifer geerntet und kamen direkt vom Baum binnen 24 Stunden in die Obstregale von Maximarkt.“ Efko stellte dafür seine Logistik bereit, mit Beteiligung von 24 oberösterreichischen Obstbauern der Efko-Genossenschaft.Mit dieser Aktion betont Maximarkt das Thema Frische – ein Bereich, der laut aktueller Erhebung von Fessel-GfK ebenso wie hohe Qualität ganz oben auf der Wunschliste der Konsumenten steht. Die regionale Auswertung des „LEH-Monitors 2005“ brachte ein für Maximarkt erfreuliches Ergebnis: Die Spar-Tochter ging dabei als beliebtester Supermarkt in Oberösterreich und Salzburg hervor. Maximarkt liegt bei der Beurteilung des Gesamtsortiments, der Frische – allen voran bei Fleisch, Wurst, Käse und Brot – an erster Stelle.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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