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Reis in allen Farben und Sorten, gerne „gepimpt“ mit schmackhaften Körnern. Das wartet in den Regalen auf kochfreudige Konsumenten.

Reis & Co

23.06.2017

Reis alleine ist natürlich eine ganz feine Sache. Aber zunehmend stehen nicht nur spezielle Sorten im Fokus, sondern auch wunderbar körnige Zugaben.

Es sind die Getreidekörner der Pflanzenart Oryza, die wir so schnöde als Reis bezeichnen. Vor allem in Asien gelten die Körner als Grundnahrungsmittel – aber auch hierzulande greift man sehr gerne zu Reis. Sei es als Beilage zu diversen Gerichten, sei es als Grundlage für süße Aufläufe. Natürlich ist auch das typisch italienische Risotto weithin bekannt und beliebt. Da wundert es nicht, dass Risotti bei den aktuell vorgestellten Neuzugängen häufiger vorkommen. Und zwar ganz klassisch, aber auch – Achtung: Mega-Trend! – gemischt mit verschiedensten Körnern. Da landet schon mal Quinoa zusammen mit Zucchini und Spinat im Kochtopf. Womit wir beim eigentlichen Thema wären. Reis wird überaus kreativ gemischt – und beispielsweise „gepimpt“ mit dem „Urahn unseres Weizens“, Dinkel.

Das nussig schmeckende Korn enthält diverse wichtige Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium und Zink. Besonders gerne aber kommt aktuell Quinoa zum Einsatz. In den Anden ist die Pflanze seit mehreren Tausend Jahren als Kulturpflanze in Gebrauch. Und offenbar kommt das auch bei den europäischen Verbrauchern sehr gut an. Denn bei Quinoa, Couscous, Weizen und Co hat sich in den vergangenen drei Jahren umsatzseitig einiges getan, wie ein Hersteller berichtet, der sich auf entsprechende Nielsen-Daten beruft. Das Korn-Segment ist demnach in den Jahren 2014 bis 2016 um durchschnittlich mehr als 20 Prozent gewachsen. Beim Quinoa gab es gar ein Plus von 49 Prozent. Die körnige Abwechslung scheint also nicht nur gesund zu sein, sondern auch zu schmecken.

Autor/in:
Sabine Assmann
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