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v.l.n.r.: Horst Moser, Prok. Stefan Kastner, KR Christof Kastner, Andreas Blauensteiner MBA, Rainer Neuwirth MA, Mag. Herwig Gruber

Rekordjahr 2019 für die Kastner Gruppe

29.01.2020

Über 10 Prozent Wachstum in bewegten Zeiten: Die Kastner Gruppe konnte im Jahr 2019 ihren Umsatz auf 248 Millionen Euro steigern. Mit rund 900 Mitarbeitern trägt das im Waldviertel beheimatete Unternehmen zu Recht den Titel Österreichs Multifachgroßhändler Nr. 1.

Anfang 2019 hat Kastner einen wichtigen Expansionsschritt gesetzt: Durch die Übernahme von GEKO am Wiener Großgrünmarkt gibt es jetzt einen zweiten Standort im Ballungsraum Wien. Die GEKO-Kastner GroßhandelsgesmbH wird den wachsenden Wiener Markt und das Umland im Süden der Bundeshauptstadt versorgen. Planungen und Arbeiten für den Umbau des rund 6.500 m2 großen Marktes sind im Laufen.

Generationenwechsel an mehreren Standorten

An drei Standorten der Kastner Gruppe gab es letztes Jahr einen Führungswechsel: In Krems folgte Marcus Walter auf KR Mag. Wolfgang Siller, der nach 32 Jahren guter Zusammenarbeit als geschäftsführender Gesellschafter in Pension ging. In Jennersdorf übernahm Ronald Tanczos die Position von Prok. Franz Müller. Neu an der Spitze des Standortes Wien Nord ist Rudolf Dvoracek, der bereits seit 2011 im Kastner Team ist.

Kastner auch 2019 vielfach ausgezeichnet

Als „Leading Employer“ zählt Kastner zu Österreichs Top 1 Prozent der Arbeitgeber. Als achtbester Lehrbetrieb Österreichs gewann die Gruppe auch die Ausbildertrophy der Wirtschaftskammer Niederösterreich. Auch die Stadt Wien würdigte die erfolgreiche und kompetente Lehrlingsausbildung – und zwar mit der Verleihung des Goldenen Kükens.
Um „Sustainable Development Goals“ geht es beim Projekt „17 und wir“. Die Kastner Gruppe wurde dabei in den Bereichen „Hochwertige Bildung“ und „Geschlechter-Gleichstellung“ als Wegweiser zu den UN-Nachhaltigkeitszielen ausgezeichnet.

Plastikfrei „Aus gutem Grund“ – Kastner trägt soziale Verantwortung

Nachhaltiges Wirtschaften ist in aller Munde – Kastner zeigt, wie es gehen kann: Mit der Nachhaltigkeitsinitiative „Aus gutem Grund“. Weniger Energieverbrauch, Kompensation des CO2-Fußabdrucks und Vermeidung von Plastik stehen dabei im Mittelpunkt. Schon lange setzt Kastner auf Papier- und Stofftaschen, ist bei Feststoffen bereits (fein)mikroplastikfrei und geht in vielen Bereichen neue Wege. Zum Beispiel bei den Wickelfolien bei Rollbehältern: Hier wird in einer Testphase erprobt, ob man sie nicht durch wiederverwendbare Kunststoffplatten ersetzen kann.
Abgelaufene, aber weiter genießbare Lebensmittel landen bei Kastner nicht im Mistkübel, sondern werden den österreichischen Tafeln gespendet. Bei der Veranstaltung „20 Jahre Wiener Tafel“ wurde Kastner dafür von Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen und Bürgermeister Dr. Michael Ludwig ausgezeichnet.

Millionen-Investitionen in die Logistik – Kastner sorgt für regionale Wertschöpfung

Allein an den Standorten Zwettl und Jennersdorf wurden mehr als 3,2 Millionen Euro in den Ausbau der Expedit- und Frischdienstbereiche investiert. Ein wichtiger Beitrag für die regionale Wertschöpfung. Im Waldviertel genauso wie im Südburgenland.

Kastner ist Digital-Pionier für Profis – die Zukunft ist schon da

Immer mehr Kunden wollen zeitsparend in einem WebShop kaufen. Bei Kastner können sie das auch: 2019 launchte die Kastner Gruppe den WebShop 2.0, die Kastner Scan App, sowie den Bestellassistenten, der auf Basis von Künstlicher Intelligenz Kunden individuelle Kaufempfehlungen anzeigt. Der WebShop 2.0 unterstützt zudem sprachgesteuerte Suche, die eine Eingabe ermöglicht, wenn Kunden die Hände gerade nicht frei haben. Zeit ist Geld. Und die Zukunft ist bei Kastner schon da.

In den Kastner Nah&Frisch Geschäften (und auch in den Kastner Abholmärkten) können Kunden mit Apple Pay bezahlen. Bei Nah&Frisch geht Kastner noch einen Schritt weiter: Die neue Hermes-Kassa kommt zum Einsatz. Diese macht es – unter anderem – möglich, dass Kunden mit Bankomatkarte an der Kassa nicht nur bezahlen, sondern auch Bargeld abheben können. Die Kassa als Bankomat – das ist Nahversorgung konsequent weitergedacht.

Kastner Nah&Frisch expandiert weiter – Vorzeigeprojekte für die Nahversorgung

Sechs neue Nah&Frisch Standorte eröffnet, 16 weitere an neue, selbständige Kaufleute übergeben – Kastner baut im Jahr 2019 seine Position als starker Nah&Frisch Systempartner in der ländlichen Nahversorgung aus. Besonders stolz ist man auf die Nah&Frisch Vorzeigeprojekte in Rastenfeld und Sigmundsherberg.
Immer wichtiger werden regionale Produkte und biologische Lebensmittel. Mit „Ich bin Bio“ gibt es eine „Shop in Shop“-Lösung, die konkurrenzlos ist. Mit „Nah is guat“ hat die Nah&Frisch Familie österreichweit eine Initiative gestartet, die Nachhaltigkeit und Nähe bewusstmachen, fördern und sicherstellen soll.
Wie Nahversorgung auch in kleinem Rahmen funktionieren kann, zeigt das Beispiel des „Nah&Frisch punkt“ in Gänserndorf, wo auf nur 115 Quadratmetern ein wohlkomponiertes Basis-Sortiment einen schnellen und unkomplizierten Einkauf möglich macht.

Kastner Abholmarkt und Gastrodienst

Ein Umsatzplus von über 14 Prozent im Bereich der Gastronomie bestätigt den Erfolgskurs der Kastner Gruppe. Dazu tragen viele Faktoren bei. Einer davon ist das neue Abholmarkt-Konzept. In fünf Standorten wurde es bereits umgesetzt – In die Modernisierung des Standortes Amstetten hat Kastner rund 2,5 Millionen Euro investiert.

2.200 Weine bei Kastner AllesWein

Seit 2019 ist er neu im Kastner Team: Ing. Josef Maria Schuster – Weinexperte mit über 25 Jahren Erfahrung. Gemeinsam mit ihm wurde das Weinangebot auf 2.200 Weine ausgebaut. Autochthone Rebsorten, Bio-Weine, Raritäten genauso wie Top-Weine aus Österreich, Italien und aller Welt. Bei Kastner AllesWein findet jeder Gastronom die besten Umsatzbringer für seine Karte.

Biogast

Der führende österreichische Bio-Großhändler hat das Jahr 2019 mit einem Plus von ca. 15 Prozent abgeschlossen Die Produktvielfalt wächst ständig. 2019 feierte Biogast sein 20-jähriges Bestehen. 1999 wurde der Bio-Fachhandel Biogast von Horst Moser und seinem langjährigen Freund Wolfgang Böhm in Langenzersdorf gegründet. Seit 2005 besteht die Kooperation mit dem Lebensmittelgroßhändler Kastner. Gemeinsam wurden logistische Synergien erarbeitet und die positive Entwicklung beider Unternehmen weiter vorangetrieben. Heute ist Biogast der Spezialist für kontrolliert biologische Lebensmittel für Gastronomen, Großverbraucher und Bio-Fachhändler.
Für die nachhaltige Ausrichtung der Jubiläumsfeier im Wiener Museumsquartier wurde der Bio-Pionier ausgezeichnet – und zwar nach den Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens für Green Meetings und Green Events. Die Biogast GesmbH gewann im Jahr 2019 den TRIGOS Niederösterreich in der Kategorie „Vorbildliche Projekte“ mit dem Projekt „Biogast Messe 2018: Erste Messe mit Umweltzeichen.“ Die jährliche Biogast Messe ist ein Fixpunkt der österreichischen Bio-Szene und feiert 2020 bereits ihr 10-jähriges Jubiläum.

myProduct.at

Regionale Produkte online vermarkten – das können wenige so gut wie myProduct.at. Gemeinsam mit Kastner macht das StartUp den Einkauf regionaler Produkte direkt beim Produzenten möglich. Alle mit „Daily“ gekennzeichneten Produkte sind lagernd und werden täglich express versandt. Mit neckermann.at hat sich myProduct.at einen spannenden Kooperationspartner an Bord geholt. Seit Ende 2019 können ausgewählte heimische Qualitätsprodukte von nachhaltig produzierenden Landwirten, Manufakturen und Familienbetrieben auch über neckermann.at gekauft werden. Kunden können per Sprache direkt mit dem Onlineshop kommunizieren und im Sortiment von über 8.000 regionalen Produkten bequem suchen – oder wenn gewünscht auch nach dem Wetter fragen. Im Unterschied zu den Technologien großer Branchenriesen ist das Ganze direkt über den Browser möglich – ohne zusätzliche App.

Und falls sich jemand für den neuen Lehrberuf E-Commerce-Kaufmann interessiert: die Kastner Gruppe bildet bereits einen aus. Natürlich im Rahmen von myProduct.at.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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