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(v. l.) Giuseppe Lavazza, Antonio Baravalle, Vincent Flouquet und Marco Lavazza

Rekordjahr für die Lavazza Gruppe

18.05.2017

Der italienische Traditionsröster ist weiterhin auf Erfolgskurs. Im Rekordjahr 2016 konnte die Lavazza Gruppe den Umsatz gegeüber 2015 um 29 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro steigern. Der Kernmarkt Deutschland, inklusive Österreich, erzielte mit 172 Mio. Euro ein Wachstum von 10 Prozent.

„2016 war ein außerordentliches Jahr für Lavazza. Die Übernahme von Carte Noire war für die Lavazza Gruppe der Beginn eines internationalen Entwicklungsprozesses, der unsere Unabhängigkeit und Wettbewerbsfähigkeit auf globaler Ebene stärken wird”, so Antonio Baravalle, Lavazza’s Chief Executive Officer. „2017 setzen wir diesen Weg mit dem Ziel fort, eine Führungsposition auf dem globalen Kaffeemarkt einzunehmen und zugleich unsere Identität als italienischer Premiumhersteller zu bewahren. Durch ein stärkeres organisches Wachstumspotenzial, das über dem Marktwachstum liegt, erwarten wir für das Jahr 2020 einen Umsatz in Höhe von 2,2 Milliarden Euro.“

Die Lavazza Gruppe schloss das Geschäftsjahr mit einem Umsatz von 1,9 Milliarden Euro ab (+29% gegenüber 2015). Das organische Wachstum belief sich auf +4,0 Prozent und liegt damit deutlich über dem Marktdurchschnitt von 2 Prozent. 60,3 Prozent der Umsätze wurden mit dem Auslandgeschäft erwirtschaftet. Der Kernmarkt Deutschland inklusive Österreich erzielte mit 172,9 Mio. Euro ein deutliches Wachstum von 10 Prozent gegenüber 2015. Das operative Ergebnis (EBIT) lag bei 61,7 Millionen Euro, ein Anstieg um 34,1 Prozent gegenüber 46 Millionen Euro im Vorjahr. Die EBIT-Marge blieb im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Hinsichtlich des prozentualen Umsatzanteils entspricht die Marge im Wesentlichen dem Ergebnis aus 2015. Auf gleicher Konsolidierungsbasis stieg der EBIT 2016 um mehr als 54 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Ausland-Umsatz des Konzerns steigt

Auf den Auslandsmärkten erzielte die Gruppe ein kontinuierliches und nachhaltiges Wachstum mit einem Umsatzanteil von 60,3 Prozent (2015: 52,8%), wozu insbesondere das Geschäft in Frankreich beitrug. Seit Übernahme von Carte Noire zählt das Land, in dem Lavazza 1982 seine internationale Expansion startete, mit 500 Mitarbeitern und einem Anteil von 20 Prozent am Gesamtumsatz im Jahr 2016 für die Lavazza Gruppe zum zweitgrößten Markt nach Italien. Auch im Heimatland Italien konnte Lavazza seinen wertmäßigen Marktanteil auf 41 Prozent steigern, obwohl der Kaffeekonsum in Italien seit drei Jahren in  Folge rückläufig ist. Der größte Auslandsmarkt für Lavazza als Marke ist Deutschland. „In 2016 erzielten wir mit Lavazza Deutschland einen Gesamtumsatz in Höhe von 159,4 Mio. Euro und damit ein deutliches Wachstum von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere unsere Aktivitäten im ‚At Home Sektor“ haben zu diesem erfreulichen Ergebnis geführt. Mit einem Marktanteil von 21,5 Prozent (Nielsen Market Track Germany KW 13.2017) führen wir das Espresso-Segment in Deutschland an“, so Oliver Knop, Geschäftsführer Lavazza Deutschland und Österreich. „2016 erzielte Lavazza in Österreich einen Gesamtumsatz von 13,5 Mio. Euro, gegenüber 2015 bedeutet dies ein Wachstum von 11 Prozent.“

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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