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Rewe Austria:

12.04.2005

Rewe-Vorstand und Aufsichtsratsvorsitzender der Rewe Austria Josef Sanktjohanser betonte beim Gewinn-Forum in Wien, dass Rewe Austria weiterhin eine bedeutende Rolle in der Auslandsstrategie spielen wird. Die fortschreitende Internationalisierung und der geographische Standortvorteil von Österreich bieten Rewe Austria und der heimischen Landwirtschaft Chancen für ein erfolgreiches Engagement im europäischen Markt.

"Die Entscheidungskraft über das operative Geschäft ist am besten dort aufgehoben, wo das Wissen um den Verbraucher am größten ist - und das ist vor Ort", bekräftigte Dkfm. Josef Sanktjohanser, Aufsichtsratsvorsitzender der Rewe Austria und Vorstand der Rewe-Zentralorganisationen beim Gewinn-Forum am 8. April 2005 in Wien. Im Rahmen der Veranstaltung zum Thema "Landwirtschaft und Handel im Spannungsfeld zwischen Regionalität und Internationalität" erörterte Sanktjohanser die Bedeutung der Selbst-verantwortung der Rewe-Unternehmenseinheiten im Blickpunkt der Internationalisierung sowie die Chancen für österreichische Produkte am heimischen und internationalen Markt.

Erfolgreiche Osteuropa-Strategie: Eurobilla als wichtiger Impulsgeber
Wenn es um Expansion und Erschließung von Wachstumspotenzialen in Osteuropa geht, wird Rewe Austria auch zukünftig eine zentrale Rolle einnehmen. Während in Köln die Konzern-Strategie für die Rewe-Auslandsexpansion entwickelt wird, ist die in Wiener Neudorf angesiedelte Eurobilla für das operative Geschäft des jeweiligen Managements vor Ort verantwortlich. Im Jahr 2004 haben allein die 210 Billa-Märkte in Osteuropa ihren Umsatz um neun Prozent auf eine Milliarde Euro gesteigert. 2005 sollen weitere 80 Neueröffnungen von der Slowakei und Kroatien bis nach Russland und der Ukraine folgen. Die enge Einbindung der Rewe Austria in die Internationalisierung hat in den vergangenen Jahren zu einer für alle Seiten sehr erfolgreichen Vernetzung der Unternehmen geführt. "Wir haben in der Vergangenheit bei Eurobilla und unseren Aktivitäten in Osteuropa sehr stark auf österreichische Manager gesetzt. Diesen Kurs werden wir selbstverständlich auch zukünftig beibehalten, denn das Billa-Management hat den Auslandserfolg der Rewe entscheidend mitbegründet", so Sanktjohanser.

Rewe Austria als Partner der heimischen Landwirtschaft
Dass Erfolg sowohl von Internationalität als auch Regionalität abhängt, beweist die Strategie der Rewe, auf lokale Gegebenheiten und Verbraucher-Präferenzen zu setzen. In allen Ländern wird die Ware ausschließlich von der ansässigen Industrie bezogen. Als größter österreichischer Lebensmittelhändler ist die Rewe Austria auch größter Kunde der heimischen Landwirtschaft. Seit 1994 hat das Unternehmen mit Österreichs größter Bio-Marke Ja! Natürlich einen Qualitätszuschlag von EUR 70 Mio. an die heimische Landwirtschaft geleistet.

Österreichische Lebensmittel besitzen europaweit als naturreine und unbelastete Produkte einen ausgezeichneten Ruf. Beispielgebend für den hohen Wert österreichischer Lebensmittel bei den Vertriebsschienen der Rewe Austria ist auch die Initiative "Waldviertel Lebensviertel", die Ja! Natürlich gemeinsam mit der Niederösterreichischen Landesregierung und dem Verband Bio Austria ins Leben gerufen hat. Ziel ist es, das Waldviertel als eines der größten gentechnikfreien Zonen Europas zu erhalten und damit die Grundlagen für gesunde und wertvolle Lebensmittel auch für kommende Generationen zu sichern.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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