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Die Billa-Filiale Perfektastraße ausgestattet mit Photovoltaikanlage auf dem Dach

Rewe feiert Meilensteine im Klimaschutz

18.07.2018

Die Rewe international AG ist ein Vorbild in Sachen Stromsparen. Mit der 100-prozentigen Umstellung auf erneuerbare Energien hat der Handelskonzern das Klimaziel 2030 der österreichischen Bundesregierung bereits längst erreicht.

„Durch die Implementierung eines Energiemanagement-Systems nach ISO 50001 und die kontinuierliche Optimierung von stromintensiven Prozessen, konnte der jährliche Stromverbrauch 2017 in den Filialen im Vergleich zu 2010 um 12 Prozent gesenkt werden“, erklärt Peter Breuss, Leiter technische Abteilung Rewe International AG. Bereits 2008 haben Billa, Merkur, Bipa und Penny als einer der ersten im Lebensmittelhandel komplett auf Grünstrom aus erneuerbaren Quellen umgestellt. Mittlerweile gibt es nicht nur 1.154 energieeffiziente Filialen, sondern auch 355 Märkte des Handelskonzerns, die gänzlich ohne fossile Energie auskommen, das sind etwa 15 Prozent aller Standorte. Insgesamt könnten mit der Menge Strom den die Rewe-Töchter jährlich einsparen 27.200 Haushalte ein Jahr lang versorgt werden. Das entspricht dem Stromverbrauch aller Privathaushalte der Stadt Wels mit rund 60.000 Einwohnern. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass der Grünstrom weitaus geringere CO2-Emissionen verursacht als der übliche österreichische Strommix. Die Einsparung von über 29 Mio. kg CO2 pro Jahr entspricht etwa dem CO2-Footprint von 11.600 Menschen, die von Wien nach New York und retour in der Business Class fliegen.

Verschiedene Varianten

Produziert wird der verwendete Strom fast ausschließlich in heimischen Wasserkraftwerken und ist gemäß dem Gesetzt Ökostrom. Die restliche benötigte Menge wird mit 30 Filial-eigenen Photovoltaik-Anlagen in einer Dimension hergestellt, was mit dem Jahresstrombedarf von ca. 405 Haushalten zu Vergleichen ist. Die höchsten Stromeinsparungen werden durch den Einsatz moderner Kältetechnik erzielt. Dazu kommt die Umstellung auf LED-Beleuchtung, die mittlerweile in allen Neubauten und energieeffizienten Umbauten eingesetzt wird. In 405 Filialen wird der CO2-Ausstoß zusätzlich durch die Installation von Wärmerückgewinnungsanlagen reduziert, da die Abwärme der Kälteanlagen für die Heizung genutzt werden kann.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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