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Alain Caparros (59), Vorstandschef der Rewe Group, präsentierte das Rekordergebnis in Köln.

Rewe Group: + 3,7 Prozent auf 52,4 Milliarden Euro

05.04.2016

Der Rewe-Konzern in Deutschland steigerte seinen Gesamtumsatz um 4,1 Prozent auf 43,7 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis EBITA aus fortzuführendem Geschäft steigt um 12 Prozent auf 587 Millionen Euro. Der Bereich Touristik steigert nach der Kuoni-Integration seinen Umsatz um 10,4 Prozent. Das Wachstum in Österreich betrug 1,6 Prozent, der Umsatz liegt bei rund 6 Milliarden Euro.

Die Rewe Group profitiert weiter von ihren hohen Investitionen in Innovationen und in die Modernisierung ihrer Märkte: Im Geschäftsjahr 2015 erreichte das Kölner Handels- und Touristikunternehmen sein bestes operatives Ergebnis in der Firmengeschichte. Dank einer sehr starken Entwicklung im vierten Quartal 2015 legte der wechselkursbereinigte Umsatz aus fortgeführtem Geschäft um 3,7 Prozent auf 52,4 Milliarden Euro zu.

„Unser Discount-Geschäft im In- und Ausland hat zusammengenommen einen hohen zweistelligen Millionenbetrag zum sehr guten operativen Ergebnis unseres Unternehmens beigetragen", sagte Alain Caparros, Vorstandsvorsitzender der Rewe Group, bei der Vorstellung der noch nicht testierten Geschäftszahlen am 5. April 2016 in Köln.

Rewe in Österreich: + 1,6 Prozent

In Österreich erhöhte sich der Umsatz von Billa, Bipa, Merkur und Adeg um 1,6 Prozent auf rund 6 Milliarden Euro; dazu trugen Billa und Merkur in Österreich mit einem Plus von 1,9 Prozent bei. Mit einem Marktanteil von 34,4 Prozent ist der Rewe-Konzern in Österreich laut Eigenangaben unverändert die Nummer 1 im Lebensmittelhandel.

Im Vollsortiment International sind die Aktivitäten in Österreich, Tschechien, der Slowakei, Russland, Bulgarien, Kroatien und der Ukraine zusammengefasst. Im Dezember vergangenen Jahres hat sich der Rewe-Konzern vom Billa-Supermarktgeschäft in Rumänien getrennt. Die insgesamt 86 Billa-Supermärkte wurden an Carrefour veräußert. Der Umsatz des Vollsortiments International aus fortzuführendem Geschäft stieg wechselkursbereinigt um 2,8 Prozent auf 8,4 Milliarden Euro.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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