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Trotz schwieriger Rahmenbedingungen meldet die Rewe Group Höchstwerte bei Umsatz und Gewinn für das Geschäftsjahr 2016

Rewe Group: Rekordwerte bei Umsatz und Ergebnis

28.03.2017

Die Rewe Group wächst weiter mit großer Dynamik im In- und Ausland: im Jahr 2016 hat die genossenschaftliche Gruppe den Gesamtumsatz um 5 Prozent und den Gewinn um über 20 Prozent gesteigert.  Der Gesamtumsatz in Österreich legte um 3,2 Prozent zu.

Alain Caparros, noch Vorstandsvorsitzender der Rewe Group, verabschiedet sich mit Höchstmarken bei Umsatz und Gewinn vom Kölner Einzelhandels- und Touristikriesen. Im vergangenen Geschäftsjahr steigerte die Rewe Group den Umsatz um fünf Prozent auf 45,6 Mrd. Euro, der Konzerngewinn kletterte um über zwanzig Prozent auf 463 Mio. Euro. „Die Rewe Group hat im vergangenen Geschäftsjahr ihren Umsatz um 2,6 Milliarden Euro gesteigert. Dies ist angesichts der  Wettbewerbssituation in Deutschland und Europa sowohl im Lebensmittelhandel als auch in der Touristik eine sehr gute Entwicklung. Die Strategie der Rewe Group ist erfolgreich und erweist sich auch unter schwierigen Rahmenbedingungen als belastbar und zielführend. Wir haben in den zurückliegenden Jahren unser Unternehmensportfolio im In- und Ausland optimiert, unseren Kurs der Innovation und Modernisierung konsequent fortgesetzt und vor allem durch interne Strukturreformen für noch mehr Effizienz und Tempo in unserem Unternehmen gesorgt. Das ist die Grundlage dafür, dass wir nicht nur dynamisch beim Umsatz wachsen, sondern auch hoch profitabel sind“, so Caparros bei der Bilanz-Pressekonferenz in Köln.

Stärkstes Wachstum im LEH

Zur erfolgreichen Entwicklung trug das Geschäft in Deutschland mit einem Umsatzplus von 2,1 Prozent auf 39 Milliarden Euro bei. Die Umsätze der Auslandsaktivitäten wuchsen um 13,4 Prozent auf rund 15 Milliarden Euro. Stärkster Wachstumstreiber im Handelsgeschäft der Rewe Group war einmal mehr das Supermarktgeschäft von Rewe in Deutschland. Im Vollsortiment National stieg der Umsatz um 3,9 Prozent auf 18,4 Milliarden Euro. Nach den Daten der Konsumforscher der GfK und von TradeDimensions ist kein anderer deutscher Lebensmitteleinzelhändler im vergangenen Geschäftsjahr stärker gewachsen als Rewe. Noch stärker war abermals die wirtschaftliche Entwicklung der  mittelständischen Rewe-Kaufleute, die einen Umsatzzuwachs von 10,1 Prozent erzielten. Bei seiner letzten Pressekonferenz als Vorstandsvorsitzender erklärte Caparros, der sein Mandat als Vorstandsvorsitzender zum 30. Juni 2017 niederlegen wird: „Die Rewe Group und ihre Unternehmen stehen heute exzellent da. 2016 war ein Jahr der Rekorde bei Umsatz und Ertrag. Alle Bereiche unter dem Dach unseres Unternehmens arbeiten profitabel und sind zukunftsfähig aufgestellt – nicht zuletzt Penny hat mit harter Arbeit den Turnaround geschafft.“

Weiterhin Markführer in Österreich

Im Vollsortiment International sind die Aktivitäten in Österreich,  Tschechien, der Slowakei, Russland, Bulgarien, Kroatien und der Ukraine zusammengefasst. Wechselkursbereinigt stieg der Umsatz aus fortzuführendem Geschäft um 4,4 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro. Der Umsatz in Österreich mit Billa, Bipa, Merkur und Adeg stieg um 3,2 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro. Billa und Merkur legten dabei um 4,3 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro zu und wuchsen schneller als der Branchendurchschnitt. Besonders erfreulich entwickelte sich das Umsatzwachstum der Handelsfirmen Billa und Adeg. Billa konnte um 5 Prozent zulegen und Adeg verzeichnete ein Plus von 2,6 Prozent. Mit einem Marktanteil von über 35 Prozent ist der Rewe-Konzern in Österreich unverändert die Nummer 1 des Lebensmittelhandels. In Mittel- und  Osteuropa erwirtschaftete Billa einen wechselkursbereinigten Umsatzzuwachs von 7,7 Prozent.

Im Geschäftsfeld Discount International erwirtschaftete Penny International in den Ländern Italien, Österreich, Ungarn, Rumänien und Tschechien einen Umsatz von 4,2 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das ein wechselkursbereinigtes Umsatzplus von 4,1 Prozent. Die umsatzstärksten Länder sind Tschechien (1,2 Mrd. Euro), Italien (1,1 Mrd. Euro) und Österreich (780 Mio. Euro). Die stärkste Umsatzentwicklung verzeichnete Penny International mit 12,5 Prozent erneut in Rumänien. Es folgt mit 6,6 Prozent Ungarn. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung in Österreich, einem etablierten und hart umkämpften Markt. Dort steigerte Penny seinen Umsatz um 3,6  Prozent. (apa/ar)

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