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Rewe International 2009 mit Umsatzplus von 6 %

09.03.2010

Rewe International AG ist 2009 mit seinen Handelsfirmen Billa, Merkur, Penny, Bipa und Adeg weiter gewachsen. Obwohl Rewe infolge von EU-Wettbewerbsauflagen 108 Standorte - vorwiegend Adeg-Märkte - abgeben musste, hat sich der internationale Umsatz um rund 6 Prozent auf 11,55 Mrd. Euro erhöht.

 

Der Personalstand wurde um 2.105 auf 67.797 Mitarbeiter aufgestockt. Der Österreich-Umsatz legte sogar um 8,4 Prozent auf 6,9 Mrd. Euro zu, gab Frank Hensel bekannt. Die Zahl der Jobs stieg hier um 633 auf 37.703.

„Durch die Auflagenerfüllung mussten wir 160 Mio. Euro Umsatz abgeben", sagte der Rewe-Vorstandssprecher. In Österreich hat Rewe nun um 92 Adeg-Standorte sowie 15 Billa-Filialen und 1 Penny-Markt, also um 108 Geschäfte, weniger. Derzeit gehören noch rund 500 Adeg-Märkte sowie rund 420 selbstständige Adeg-Kaufleute zu dem Handelskonzern.

 

Unter dem Strich verringerte sich die Zahl der Standorte im nationalen und internationalen Filialnetz im Vorjahr aber nur um 43 auf 3.561 (per Ende Dezember) - bei gleichzeitiger Umsatzausweitung. Die Abgabe von Filialen wurde durch die Expansion in Osteuropa zu einem Gutteil wettgemacht, hieß es bei Rewe.

 

In Österreich verkleinerte sich das Standorte-Netzwerk von Rewe letztlich um 69 auf 2.508 Filialen. „Rewe konnte im heimischen Lebensmitteleinzelhandel mit Billa, Merkur und Penny den Marktanteil im Jahr 2009 um 0,7 Prozent steigern", so Hensel. Weitere Zahlen gibt das Unternehmen Anfang Juni bekannt, wenn die konsolidierte Bilanz der Rewe Group vorliegt.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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