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Rewe setzt Maßstäbe bei gentechnikfreier Tierfütterung

19.06.2013

Die Rewe International AG, Österreichs größter Lebensmittelhändler, setzt als Vorreiter auf Soja aus Europa und leistet so einen wertvollen Beitrag gegen gentechnisch veränderte Futtermittel und für den Erhalt des Regenwaldes in Südamerika.

Alfred Probst, Direktor Zentraleinkauf Frische

Ab Herbst 2013  -  also unmittelbar nach der ersten Donausoja-Ernte - werden sämtliche über Billa, Merkur und Penny vermarkteten Eier von österreichischen Legehennen stammen, die ausschließlich mit gentechnikfreiem, zertifiziertem Soja ernährt werden, das zu 100 Prozent aus dem erweiterten Donauraum stammt. Für den Konsumenten wird die Umstellung keine finanzielle Mehrbelastung bedeuten.

Rewe ist ein langjähriger Vorreiter im Kampf für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion. Gerade beim Tierfuttermittel Soja zeigt sich ein bedauernswerter internationaler Trend: Bereits 80% der global gehandelten Ware ist gentechnisch modifiziert. Mit der Umstellung der gesamten Tierfütterung bei Legehennen auf gentechnikfreies, zertifiziertes Soja aus dem Donauraum will das Unternehmen ein Zeichen für mehr Lebensmittelqualität und mehr Nachhaltigkeit setzen. Umgestellt werden sämtliche Eier der Handelsketten Billa, Merkur und Penny. Das entspricht einer Jahresmenge von 200 Millionen Eiern und 7 Millionen Kilogramm europäischen Soja.

Mit dem Abschluss des Donausoja-Jahreskontrakts bereits jetzt vor der Ernte schafft  Rewe auch Sicherheit für die Produzenten von europäischem Soja.  „Für Rewe International  ist dieser logistisch aufwendige Schritt ein wichtiger Meilenstein unserer Nachhaltigkeitsstrategie“, so Alfred Probst, Direktor Zentraleinkauf Frische bei der Rewe Group im Rahmen einer Presseveranstaltung. Mehr dazu in der nächsten Printausgabe der Handelszeitung.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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