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Bundesminister Andrä Rupprechter und Vorstandsvorsitzender Frank Hensel verabschieden die letzten Plastiksackerln

Rewe startet Umstellung von Plastik- auf Permanent-Tragtaschen

02.02.2017

Die letzten Plastiksackerln wurden vom Lager in die Filialen geliefert, wo die Restbestände abverkauft werden – dann ist das Plastiksackerl bei Rewe Geschichte, wodurch pro Jahr mehr als 28 Millionen Plastiksackerln eingespart werden.

Wie bereits im Spätsommer 2016 angekündigt, startete die Rewe International AG mit Jahresbeginn die Umstellung von Plastik- auf Permanent- und Papier-Tragetaschen. Nachdem die letzten Plastiksackerln vom Lager in die Filialen geliefert wurden, werden derzeit die Restbestände in den Märkten von Billa, Merkur und Penny abverkauft - danach hat das Plastiksackerl endgültig ausgedient. Zum Zug sollen dann vor allem Mehrwegtaschen kommen.

Sorgsamer Umgang mit den Ressourcen

Bundesminister Andrä Rupprechter, der gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Rewe International AG Frank Hensel das letzte Plastiksackerl auf seinen Weg in die Filiale „verabschiedete“, unterstreicht die Bedeutung von Mehrfach-Nutzung: "Tragetaschen sind ein Beispiel für den sorgsamen Umgang mit unseren Ressourcen und unserer Umwelt. Sie werden oft nur wenige Minuten genutzt und belasten bei falscher Entsorgung unsere Umwelt, insbesondere die Gewässer. Tragetaschen sollen daher öfter verwendet oder durch Mehrwegtragetaschen ersetzt werden. Ich begrüße daher die Maßnahmen von Rewe International AG, die die gemeinsame Vereinbarung zur Reduzierung von Tragetaschen bestmöglich umsetzt."

Starkes Zeichen für die Umwelt

Kunden finden in den heimischen Rewe-Märkten bald nur mehr Permanent- und Papier-Taschen vor. „Unser Ziel ist es, nicht einfach eine Einweg-Tragetasche aus Plastik durch eine aus Papier zu ersetzen, sondern im Sinne höchstmöglicher Ressourcenschonung unseren Kundinnen und Kunden die Mehrfach-Nutzung ans Herz zu legen und durch geeignete Angebote zu unterstützen“, betont Hensel. „Ich bin überzeugt davon, dass wir mit unserem Vorstoß den richtigen Weg – für unsere Umwelt wie für unsere Kundinnen und Kunden – eingeschlagen haben. Umso mehr freut es mich, dass sich uns mittlerweile auch andere Unternehmen der Branche angeschlossen haben. Das setzt ein starkes Zeichen“, so Hensel weiter.

28 Millionen Plastiksackerl weniger

Bereits seit 2012 wurden bei Billa, Merkur und Pennynur mehr Plastik-Tragetaschen aus Altkunststoff verkauft, was zu einer Reduktion von 3.500 Tonnen Kunststoff und 50 Prozent der CO2-Emissionen pro Jahr geführt hat. Alternativ zu den Plastiksackerln wurden den Kunden auch schon bisher Papier- und Permanent-Tragetaschen sowie Plastiksackerln (aus recyceltem Kunststoff und aus gentechnikfreier Maistärke oder Zuckerrohr) angeboten. Der nunmehrige komplette Abschied vom Plastiksackerl ist für die Rewe International AG ein konsequenter und logischer weiterer Schritt auf dem Weg der Reduktion von Kunststoff – mehr als 28 Millionen Plastiksackerln pro Jahr werden dadurch eingespart.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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