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Rewe steigt auf kompostierbare "Plastik"-Sackerl um

02.07.2019

Mit dem heurigen Nationalfeiertag sind Plastik-Sackerln bei Billa, Merkur, Penny, Adeg und Sutterlüty endgültig Geschichte – die Umstellung auf die neuen Öko-Sackerl für Obst & Gemüse startet mit Ende Juli.

„Wer A – zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz – sagt, muss konsequenterweise auch B – zu raschen und wirksamen Maßnahmen – sagen. Wir halten mit unserer Initiative „Raus aus Plastik“ Wort und werden keine Zeit mit Testphasen verschwenden, sondern Fakten schaffen – und das schon deutlich vor dem gesetzlich verpflichtenden Umstellungstermin am 1. Jänner 2020“, kündigt Marcel Haraszti, Vorstand der Rewe International AG, das baldige und endgültige Aus für Plastik-Knotenbeutel in den mehr als 2.000 Filialen von Billa, Merkur, Penny, Adeg und Sutterlüty an. Die Auslieferung der neuen Öko-Sackerl für den Obst- und Gemüse-Bereich startet mit Hochdruck schon Ende Juli und wird bis 26. Oktober abgeschlossen sein. Ab dann wird es keine Plastik-Knotenbeutel in den Märkten mehr geben.  „Damit sparen alleine wir als Rewe Group gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden in Zukunft 125 Millionen Plastik-Knotenbeutel pro Jahr ein – ein echter Meilenstein“, so Haraszti.

Neues Öko-Sackerl entspricht hohen Nachhaltigkeitsstandards

„Wir haben lange gesucht und jetzt eine Lösung gefunden, die unseren eigenen strengen Nachhaltigkeitskriterien entspricht“, betont der Rewe International AG-Vorstand. Das neue Öko-Sackerl besteht aus dem nachwachsenden Rohstoff Kartoffelstärke - die keine Lebensmittelkonkurrenz darstellt, da sie aus Industrieabfällen gewonnen wird - und Kunststoff, der biologisch völlig abbaubar ist. Darüber hinaus ist es nach der Norm EN 13432 und von der TÜV Austria OK compost HOME zertifiziert und kann sogar als Bioabfall-Beutel verwendet werden. Konnten bis dato marktübliche, umweltfreundliche Beutel nur in Groß-Kompostieranlagen völlig zersetzt werden, so ist das neue Öko-Sackerl von Billa, Merkur, Penny, Adeg und Sutterlüty auch im heimischen Kompost unter niedrigen Temperaturen kompostierbar und hinterlässt dabei kein Mikroplastik. „Nachhaltigkeit kostet mehr, bedeutet aber auch eine höhere Werthaltigkeit für unsere Umwelt. Wir werden daher unser Öko-Sackerl zum Selbstkosten-Preis abgeben – vor allem auch um ein Signal für eine Mehrfachnutzung und die jetzt bestehende Möglichkeit zur Verwendung unserer Öko-Sackerl als Bioabfall-Beutel zu setzen“, so Haraszti.

Das Öko-Sackerl von Billa, Merkur, Penny, Adeg und Sutterlüty stammt von einem österreichischen Lieferanten und wird in Deutschland produziert.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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