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Riskant

27.05.2009

Kundenkarten sind in Österreich sehr beliebt: 75 Prozent der Bevölkerung besitzen zumindest eine Kundenkarte, im Durchschnitt sind es laut dem Verein für Konsumenteninformation (VKI) sogar fünf.

Für die Kunden kann der Besitz einer solchen Karte aber unliebsame Folgen haben: Die Firmen können die Personalinformationen an Marketing- und Direktmailfirmen weiterverkaufen. Wer dies nicht möchte, sollte die Finger von Kundenkarten lassen, so der Rat des VKI.

Hat ein Kunde der Datenverwendung zugestimmt, könne er dies laut VKI grundsätzlich jederzeit widerrufen. Bei manchen Firmen wie Billa, Bipa, DM, Merkur und Tchibo/Eduscho werden dann aber laut Vertragsbestimmungen keine Vorteile mehr gewährt. Neben der Datenweitergabe haben Kundenkarten nach Ansicht der Konsumentenschützer auch noch andere Nachteile. Die Kunden würden weniger die Preise vergleichen und auch mehr als geplant kaufen. Darüber hinaus sei der Spielraum für tatsächliche Preisnachlässe geringer - mehr als fünf Prozent seien "praktisch nie drinnen". Werden für Kundenkartenbesitzer Preisreduktionen von 20 oder 30 Prozent geboten, sollten sie erst recht prüfen, was der sonst übliche Normalpreis bei der Konkurrenz ist, rät der VKI.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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