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Römerquelle wird leichter

09.05.2018

Bereits seit 2010 arbeitet Coca-Cola HBC Österreich daran Verpackungsmaterial zu reduzieren. Die neue Römerquelle PET-Flasche zeigt, dass sich die Bemühungen lohnen. 

Die österreichische Traditionsmarke Römerquelle bekam kürzlich nicht nur einen neuen Kommunikationsauftritt, auch die Packungen präsentieren sich im neuen Design. Coca Cola hat sich dazu verpflichtet, bis 2020, 25 Prozent seiner Verpackungen pro Liter hergestelltem Getränk zu reduzieren. Deswegen ist seit April eine kompakte Römerquelle PET-Flasche auf dem Markt, die bis zu 3,3 Gramm pro Gebinde leichter ist, als das frühere Modell. Die neue Flasche kommt jetzt bei allen Römerquelle PET-Gebinden zum Einsatz, so können pro Jahr 221 Tonnen PET-Material eingespart werden. Die getroffenen Maßnahmen führten bisher zu einer Materialreduktion von 12,4 Prozent. Römerquelle setzt sich auch für weitere Nachhaltigkeitsinitiativen ein. Zum Beispiel bestehen alle Römerquelle PET-Flaschen aus 45 Prozent recyceltem PET-Material. Seit 2017 wird bei den 0,5-l-PET-Flaschen von Römerquelle prickelnd, mild und still auch die sogenannte „PlantBottle™“ verwendet, die aus bis zu 30 Prozent Bio-MEG (Bio-Monoethylenglykol) besteht. Dieser Rohstoff basiert auf Zuckerrohr und ist somit nachwachsend.

Kampf den Plastikbergen

Mitbewerber Vöslauer denkt ebenfalls an die Umwelt. Mittlerweile werden die Produkte des Mineralwasserherstellers in PET-Flaschen abgefüllt, die zu 70 Prozent aus recycelten Flaschen bestehen. Damit liegt der österreichische Betrieb nicht nur im nationalen sondern auch im internationalen Vergleich weit vorne (https://www.handelszeitung.at/handelszeitung/voeslauer-ist-pet-recycling-champion-162178). Im Handelsbereich hält aber Schweden die Vorreiterrolle, dort dürfen ab Juli 2018 keine Produkte mehr in den Handel, die Mikroplastik für reinigende, scheuernde und polierende Zwecke enthalten. Fest steht, wenn alle Konzerne so vorbildlich arbeiten würden, könnte verhindert werden, dass jährlich bis zu 275 Tonnen Plastik in unseren Meeren landen.  Ganz zu schweigen davon, welche Auswirkungen diese Müllberge auf die Meereslebewesen haben. Um die Zahlen zu veranschaulichen: Allein in Deutschland fallen jährlich so viele Plastikflaschen an, dass sie übereinander gestapelt 16 Mal von der Erde bis zum Mond reichen würden. Und die Erde selbst könnte man damit 150 Mal umrunden.

 

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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