Direkt zum Inhalt
Navigate hilft auch den CO2-Fußabdruck zu verringern.

Rotterdam: Online-Tool zur Streckenplanung

10.05.2017

Der Hafenbetrieb Rotterdam hat auf der Transport Logistik 2017 in München “Navigate” vorgestellt. Die Beta-Version des Online-Tools führt die Fahrpläne von Deepsea- und Shortseaverbindungen mit 550 Häfen weltweit zusammen – sowie die Schienen- und Binnenschiffahrtsverbindungen zwischen Rotterdam und über 150 europäischen Binnenlandterminals.

„Damit ist Navigate das umfassendste System zur Streckenplanung seiner Art. Mit nur wenigen Mausklicks finden Verlader, Spediteure, Operateure und Carrier die effizienteste globale Route von A nach B über Rotterdam”, erläutert Emile Hoogsteden, Direktor Containers, Breakbulk & Logistics beim Hafenbetrieb Rotterdam.
„Navigate wurde speziell für Unternehmen entwickelt, die ihre Containertransporte effizienter planen wollen“, erläutert Emil Hoogsteden weiter. Nach Auswahl des Abfahrtsorts und des Ziels bietet das Tool verschiedene Optionen. Für jede Strecke werden die möglichen Seeverbindungen sowie Anschlussverbindungen zum Zielort im Hinterland über Schiene oder Binnenschifffahrt angezeigt. Je nach Verkehrsmittel, der voraussichtlichen Transitzeit und des Abfahrts- und Ankunftsdatums kann die günstigste Alternative ausgewählt werden. Mit wenigen Mausklicks lassen sich dann die Einzelheiten des Angebots aufrufen.

Transparenz entlang der ganzen Supply Chain

„Navigate bietet aber noch mehr”, fügt Emile Hoogsteden zu. „So zum Beispiel ein Firmenverzeichnis, in dem zurzeit 1500 aktive Unternehmen im Hafen Rotterdam oder in seinem Umfeld registriert sind: Über eine zentrale Portalseite können die Benutzer auf einfache Weise nach Anbietern von Dienstleistungen suchen, deren Angebote miteinander vergleichen und sie über das Tool direkt kontaktieren - von der Spedition bis zum Kühllager.“ Außerdem bietet Navigate ein Leerdepot-Tool, das anzeigt, wo im Hafen Rotterdam und im Hinterland leere Container deponiert oder abgeholt werden können. Dadurch verringert sich die Zahl unnötiger und teurer Transporte von Leercontainern. Dank solcher und anderer vielfältiger Funktionen von Navigate verbessert sich die Transparenz der gesamten Supply Chain.

Digitalisierung

Die Entwicklung von Navigate ist ein weiterer Baustein in der Strategie des Hafenbetriebs Rotterdam, um die Wettbewerbsfähigkeit des Hafens durch Digitalisierung zu stärken. Durch den Einblick in sämtliche über Rotterdam verlaufenden Verkehrsverbindungen will der Hafenbetrieb die Organisation der Logistikprozesse möglichst einfach gestalten. Darüber hinaus kann die Digitalisierung zur Verbesserung der Zuverlässigkeit und Effizienz der Logistik über Rotterdam beitragen. Dadurch wird Rotterdam zu einem noch zuverlässigeren Partner in der Supply Chain.

Werbung

Weiterführende Themen

Logistik at its best: Die Artikel werden im OSR-Shuttle bis zur Auslieferung zwischengelagert. Das Shuttle-System bietet auf 12 Gassen und 7 Ebenen rund 12.500 Stellplätze.
Thema
27.03.2017

Die Migros in Zürich tut es, die Spar ­Österreich in Ebergassing tut es, die ­Edeka Südwest in Heddesheim tut es, Auchan in Frankreich tut es. Sie alle peppen ihre Großhandelsläger mit Roboter- ...

Das neue Logistikzentrum der Berglandmilch in Aschbach.
Industrie
27.10.2016

Der Berglandmilch Standort in Aschbach Markt ist die größte Molkerei Österreichs und wurde um ein neues Logistikzentrum erweitert. Das neue Hochregallager umfasst 20.700 vollautomatisch bedienbare ...

Das neue gemeinsame Logistikzentrum von dm und Quehenberger in Enns.
Handel
03.10.2016

Quehenberger Logistics hat für den international tätigen Drogeriefilialisten dm in Enns ein neues Lager errichtet. Dadurch können alle Warehouse-Aktivitäten für Österreich weiter vor Ort ...

Das neue Spar-Logistikzentrum in Ebergassing ist das modernste seiner Art in Europa.
Handel
13.06.2016

Im nö. Ebergassing errichtete Spar ein neues Logistikzentrum. Es ist zur Zeit das modernste in Europa, wird nach der chaotischen Lagerhalterung betrieben und versorgt zunächst 150 Spar-Outlets in ...

Christian Fürstaller (li), CEO und Eigentümer Augustin Quehenberger Group und Mag. Josef Halbmayr (re), Mitglied des Vorstandes und CFO ÖBB Holding AG.
Thema
25.05.2016

ÖBB und Quehenberger fusionieren im Stückgutgeschäft und setzen auf eine gemeinsame Geschäftsführung und neue Marke ab Anfang 2017.

Werbung