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Salat: der Markt

17.07.2002

Obwohl der Wellness- und Gesundheitswahn massiv um sich greift, mussten die Blattsalate im vergangenen Jahr, im Vergleich zum Frische Index 1999 (ACNielsen), ein Minus von 3,9 Prozent hinnehmen.



Insgesamt 300 Millionen Schilling gross, entfallen etwa 80 Umsatzmillionen auf den Lebensmitteleinzelhandel.

Längst ist der Blattsalat nicht mehr nur "grün" sondern spielt alle Farben und alle Formen, nie konnten die Verbraucher in Europa so viele verschiedenen Blattsalate kaufen wie heute. Im Handel spricht man daher bereits von auch nicht mehr von grünem Salat sondern von "bunten Salaten" oder von der "Salatpalette".

In der erstellten Warengruppe Blattsalate sind folgende Segmente inkludiert: Bummerlsalat, Chicoree, Eichblattsalat, Eissalat, Ruccola, Nussblattsalat, Endiviensalat, Grüner Salat, Lollo Rosso und Lollo Bionda, Radicchio, Vogerl- bzw. Feldsalat, Mischsalat (inkl. Salatbeutel), Friseesalat und Chinakohl. Die erwarteten Produktionsmengen für 2001 liegen bei Kopfsalat bei 29.000 t, Bunte Salate 2.500 t und Endivie 2.400 t. 754 t Kopfsalat aus Österreich werden exportiert, 166 t davon gehen nach Deutschland. Importiert wird hauptsächlich aus Italien (8.500 t) und Spanien (6.265 t). Kopfsalat muß im Winter nicht unbedingt aus dem Glashaus kommen, denn in Spanien gedeiht er auch im Winter draussen.

Obwohl der Gemüsehandel fast alle Blattsalatarten das ganze Jahr über anbietet, wird der meiste Salat in den Monaten Mai bis Juli gekauft. Daraus kann man schließen, dass sich viele Verbraucher immer noch so verhalten, als würden sie die Köpfe aus dem eigenen Garten holen, zum anderen aber auch, dass sie markt- und saisongerecht einkaufen. Der Konsument liebt nicht nur die Abwechslung und hat Freude an Neuem, sondern ist auch bemüht sich bewußt gesund und natürlich zu ernähren.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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