Direkt zum Inhalt

Salat und Vitamine

17.07.2002

Schon beim Einkauf von Blattsalaten und Salatgemüse ist Frische das wichtigste Qualitätskriterium. Je frischer, desto besser.

Also am besten frisch aus dem eigenen Garten. Aber wer hat den schon? Während der Lagerzeit gehen wertvolle Vitamine verloren. Liegen Salatköpfe auf den Märkten oder vor dem Supermarkt gar in der Sonne, so welken die Blätter im Eiltempo.

Achten Sie beim Einkaufen auch auf die Saison. Zur Hauptsaison haben alle Sorten die meiste Power und sie sind dann besonders preiswert. Freilandangebote sind in der Regel aromatischer und vitaminreicher. Ausgereift geerntet enthalten gerade Salatgemüse die meisten wertvollen Inhaltsstoffe (bioaktive Substanzen).

Auf die Vitamine achten

Putzen, waschen, trockenschütteln. Blattsalate sollte man vor dem Anmachen gut trocknen, damit das Dressing nicht verwässert. Das geht am besten in einem speziellen Drahtkorb, den Sie über dem Ausguss kräftig hin und her drehen. Man kann den abgetropften Salat auch in ein frisches Küchentuch packen, die vier Ecken in eine Hand nehmen und das Bündel kräftig schleudern, so dass die Feuchtigkeit in das Tuch dringt. Die Blätter nicht im Wasser liegen lassen, sonst machen sie in der Schüssel schlapp. Außerdem haben Sie nach einem langen Bad einen Teil der wasserlöslichen Vitamine und Mineralstoffe sicher in den Ausguss gespült. Als Faustregel gilt: Gemüse und Salat gründlich waschen, aber so kurz wie möglich, und immer erst nach dem Waschen zerkleinern. Schneiden, hobeln, raspeln geht am besten in der Küchenmaschine. Durch die rasche Geschwindigkeit kommt das Gemüse nur kurz mit Sauerstoff in Kontakt, so dass die licht- und wärmeempfindlichen Vitamine erhalten bleiben.

Kälte nach Maß
Zur Hauptsaison taufrisch geerntet, mit einem leckeren Dressing angemacht, schmeckt jeder Salat herrlich aromatisch, bei Zimmertemperatur welken Blätter und Knollen oft in wenigen Stunden, die Farben verblassen. Unser Tipp: Packen Sie Salate und Gemüse unzerkleinert und ungewaschen, nach Sorten getrennt und in Folienbeuteln verpackt, ins Gemüsefach des Kühlschranks. Ideal sind Kühlschränke mit unterschiedlichen Kältezonen. Darin können Salate und Blattgemüse bei 0-2°C und hoher Luftfeuchtigkeit länger lagern. Kartoffeln und Rüben bei 5-7°C und kälteempfindliche Fruchtgemüse wie Tomaten und Auberginen bei 10-12°C.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
Werbung

Weiterführende Themen

Madlberger
17.07.2018

Einen aufschlussreichen Befund über die Stagnation der Handelsmarken im österreichischen  LEH liefert die jüngst von der Action FOCUS Research Ges.m.b.H. vorgelegte Langzeitstudie über die  ...

Madlberger
11.07.2018

Gestützt auf Nielsen-Daten, vermittelt das PLMA Jahrbuch 2018, das der Handelszeitung vorliegt, einen topaktuellen und differenzierten Überblick über das spannende Umsatzmatch zwischen den ...

Buchtipp
10.07.2018

Unverblümt und direkt hilft Sarah Knight beim mentalen Entrümpeln, um sich erfolgreich von alten Gewohnheiten zu befreien. Ganz genau geht es um sinnvolle Ziele und das Überwinden ...

International
09.07.2018

Im Namen von rund 3.000 Gläubigern des kroatischen Nahrungsmittel- und Handelsriesen Agrokor wurde letzte Woche ein Gläubigervergleich bestätigt. RussischeSberbank und US-Fonds werden dabei die ...

Das neue Regionallager von denn´s in Inzersdorf erhöht die Effizienz und verringert den CO2-Fußabdruck
Handel
09.07.2018

Seit Anfang Juni betreibt die Bio-Supermarktkette ein eigenes Regionallager am Großmarkt Inzersdorf im Süden Wiens. Für die effiziente Belieferung der Märkte in Wien und Umgebung stehen außerdem ...

Werbung