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Salone del Gusto

09.12.2004

Vom 21. bis 25. Oktober 2004 fand im Messezentrum Lingotto Fiere in Turin zum 5. Mal der Salone del Gusto statt. Eine Lebensmittelmesse der gehobenen Art mit internationaler Reichweite.

Die alle 2 Jahre stattfindende Veranstaltung Salone del Gusto in Turin hat sich den festen Ruf eines Schlüsselereignisses für die kleinen traditionellen und hochwertigen Lebensmittelerzeuger errungen. Getragen von der Region Piemont und der Organisation Slow Food präsentieren rund 500 italienische und ausländische Hersteller ihre Produkte. 4 Hallen im Messezentrum Lingotto Fiere wurden vom Salone del Gusto eingenommen, insgesamt 50.000 m2. Die Schwerpunkte lagen in den Themenbereichen Önothek (2500 Weine zur Verkostung), Slow Food Förderkreise, Erzeugergemeinschaften und Geschmackserlebnisse (Seminare). Insgesamt waren etwa 60 Nationen vertreten.

Im Mittelpunkt des Salone del Gusto 2004 standen die Lebensmittelgemeinschaften: Von den Bauern, die in den Anden einheimische Kartoffel anbauen, über die Erzeuger von traditionellem Cider in Somerset bis zu den Vertretern der Dörfer, in denen der wertvolle äthiopische Weizen angebaut wird.

Für Geschmack und Qualität gibt es keine Grenzen und in Turin kann der Besucher eine kulinarische Reise in alle Ecken der Welt unternehmen. Bemerkenswert ist auch die Tatsache des unterschiedlichen Zugangs zu Nahrungsmitteln: Dkfm Hans Staud: „Der österreicher gibt 11 % von seinem Einkommen für Lebensmittel aus, der Italiener hingegen 16–17 %“, so der Produzent von Delikatessen. Diese Zahlen stammen zwar aus dem Jahr 2003, beschreiben allerdings die Wertigkeit und Stellung von „gutem Essen und Trinken“ in den unterschiedlichen Ländern sehr treffend.

Der Bestand Österreichs wurde von einer Gruppe von Erzeugern vorgestellt (Staud’s, Gurkenprinz, Fandler und Hochleitner), die aus den verschiedenen Regionen des Landes Konfitüren, süß-sauer eingelgtes Gemüse, spezielles Öl aus der Steiermark und Schokolade mitbrachten.
An den weiteren Ständen konnte man weiters die Schinken von Wildschwein, Hirsch und Reh von Johann Griemann finden, eine Auswahl von Mohnprodukten aus dem Mohnland Waldviertel, Konfitüren und Eingemachtes von Stekovics, biologisches Rindfleisch und Schinken von Styria Beef. Das Unternehmen Lembachhof präsentierte Fruchtsäfte der feinen Art.
Die österreichische Weinstube war mit 130 Kellereien vertreten.

Außerdem durfte ein Geschmackserlebnis nicht fehlen: Es wurde vom österreichischen Gastronmiekritiker Manfred Flieser geleitet und war einem speziellen heimischen Produkt gewidmet: dem Speck. Speck aus Kärnten, Tirol, Burgenland und der Steiermark, begleitet von Holzofenbrot und dem typischen Obstler. Mehr über den Salone finden Sie unter www.salonedelgusto.com.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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