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SalzburgMilch-Geschäftsführer Christian Leeb mit der Auszeichnung

SalzburgMilch mit Klimapreis ausgezeichnet

18.12.2017

Das Umweltministerium zeichnete den Salzburger Milch- und Milchprodukt-Erzeuger für drei umgesetzte Best-Practice-Projekte und das vorbildliche Engagement in Sachen Klimaschutz aus.

Die Auswirkungen des Klimawandels und die Dringlichkeit wirkungsvoller Gegenmaßnahmen durch Politik und Wirtschaft sind mittlerweile Top-Thema in der politischen und öffentlichen Diskussion. Der aufgrund der Klimaziele notwendige Umbau unseres Gesellschafts- und Wirtschaftssystems in Richtung Energieeffizienz und Nachhaltigkeit gelingt nur, wenn immer mehr Akteure den Veränderungsprozess aktiv mitgestalten und dafür sorgen, dass die Veränderung auch als Chance und nicht nur als Bedrohung wahrgenommen wird. Das zentrale Ziel von klimaaktiv ist die Markteinführung und rasche Verbreitung klimafreundlicher Technologien und Dienstleistungen.

Neuerliche  Auszeichnung

SalzburgMilch hat auch im Jahr 2016 wieder drei besonders energiesparende Maßnahmen umgesetzt und wurde dafür von BM Andrä Rupprechter mit dem klimaaktiv-Preis ausgezeichnet.  „Für SalzburgMilch hat der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen seit vielen Jahren einen besonderen Stellenwert. Vielerlei Maßnahmen, wie z. B. auch der Einsatz von Elektroautos im Fahrzeugpool tragen dazu bei“, erklärt Christian Leeb, Geschäftsführer der SalzburgMilch. „Als langjähriger Klimabündnispartner streben wir stets danach, Einsparungspotentiale und Maßnahmen zur Energieeffizienz zu nutzen, was diese neuerliche Auszeichnung belegt“.

Knapp 144.600 kWh eingespart

Die drei Best-Practice-Projekte des vergangen Jahres betreffen die Wärmerückgewinnung, Druckabsenkung und eine effiziente Beleuchtungsregelung in Österreichs drittgrößter Molkerei. Durch den Einbau eines weiteren Plattenwärmetauschers kann ein großer Teil der zur Erwärmung der Milch nötigen Energie bei der Sauerrahm- und Joghurterzeugung von einer Wärmepumpe bereitgestellt werden, wodurch sowohl Dampf als auch Erdgas eingespart wird. Auch durch den Einbau eines bereits vorrätigen, zusätzlichen Druckbehälters unter der Produktion, konnte das Druckniveau der Druckluftanlage reduziert und deutlich Energie eingespart werden. Und in den Lagerräumen und der CIP-Anlage im Keller wurden die manuellen Ein-/Ausschalter der Beleuchtung durch Lichtzeit-Impulsschalter und Bewegungsmeldern ersetzt. Dadurch wurden die Betriebszeiten der Leuchten um mehr als 80 Prozent reduziert. Insgesamt konnte SalzburgMilch alleine durch diese Maßnahmen pro Jahr knapp 144.600 kWh Strom und Wärme einsparen.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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