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Christian Leeb, Geschäftsführer der SalzburgMilch, präsentiert das Design der Premium-Produkte

SalzburgMilch setzt neue Standards

31.05.2017

Mit einem völlig neuen Premium-Konzept geht SalzburgMilch in den Sommer: Premium-Produkte in einem neuen Verpackungsdesign sowie eine Tiergesundheitsinitiative mit jährlichen Gesundheitschecks und strengen Richtlinien beim Futter und dem Auslauf der Kühe. 

SalzburgMilch hat in den vergangenen Jahren in vielen Bereichen wie zum Beispiel der Spezialmilchsorten-Ausrichtung äußerst erfolgreich agiert, hat rund 110 Mio. Euro in den Standort Salzburg investiert und lag gleichzeitig bei den Milchauszahlungspreisen an die Bauern im absoluten Spitzenfeld. Ein sichtbares Ergebnis dieser erfolgreichen Strategie ist das Erreichen des dritten Platzes im Ranking der österreichischen Molkereien. Mit ihren neuen Premium-Produkten und der damit verbundenen Tiergesundheitsinitiative setzt der Salzburger Milchverarbeitungsbetrieb weitere Schritte für eine erfolgreiche Weiterentwicklung.

Zwei Jahre Vorarbeit

„Über zwei Jahre haben wir an dem neuen Konzept gearbeitet“, verrät Christian Leeb, Geschäftsführer der SalzburgMilch, bei der Pressekonferenz in Salzburg, wo die Premium-Produkte, das neue Design sowie das neue Tierwohl-Konzept präsentiert wurden. Ziel von SalzburgMilch ist es Pionier für Tiergesundheit in der Milchwirtschaft zu werden und damit die Position als Premium-Milch-Spezialist zu stärken. Das neue Design einer schwedischen Design-Agentur ist außergewöhnlich und mutig, wie Leeb selbst sagt. Die sehr reduzierten, einzigartigen Illustrationen von bunten Kühen und floralen Elementen distanzieren sich bewusst von gängigen Klischees und sollen für einen hohen Wiedererkennungseffekt sorgen. Gleichzeitig setzt SalzburgMilch als Premium Milchmacher neue Maßstäbe bei der Tiergesundheit der Kühe.

Gesundheit der Tiere im Blickpunkt

Die Premium Produkte werden ausschließlich aus 4-Stern-Premium Milch hergestellt. Diese stammt von regionalen Familienbauernhöfen, wo das neue Tierwohl-Konzept gelebt wird. Als einzige Molkerei Österreichs hat SalzburgMilch zusammen mit ihren Milchbauern ein Maßnahmenprogramm zu einem lückenlosen Übergang von einer Anbindehaltung auf eine Kombinationshaltung bis zum 31.12.2018 erarbeitet. Die Tiergesundheitsinitiative beinhaltet aber noch viel mehr: unter anderem  eine palmöl-freie Fütterung, Eiweißfuttermittel nur aus Europa, regelmäßige Tiergesundheits-Checks, eine wissenschaftliche Begleitung durch führende Experten, einen unabhängigen Tiergesundheitsbeirat (mit dabei der WWF, die Universität für Bodenkultur BOKU, das Lebensministerium, der Verein „Land schafft Leben“ und vier Bauern-Vertreter.  Vor allem die Tiergesundheits-Checks sind einzigartig. Dabei geht es nicht um gesetzlich vorgeschriebene Haltungsvorgaben sondern um die Gesundheit der Tiere. Bei den von einer unabhängigen Stelle durchgeführten Checks werden unter anderem der Ernährungszustand der Kühe, das Ruheverhalten, der emotionale Zustand der Kühe und das Mensch-Tier-Verhältnis geprüft.

Unterstützung führender Experten

Denn eine gute Herdengesundheit verringert die Notwendigkeit, Tierarzneimittel einzusetzen und ist so die  Grundlage für hohe Qalität. SalzburgMilch arbeitet deshalb mit führenden Experten Österreichs zusammen. Von Anfang an mit dabei war Univ.Prof Christoph Winckler von der Universtität für Bodenkultur, Institut für Nutztierwissenschaften. Er beschäftigt sich seit langem mit der Entwicklung, Überprüfung und Anwendung von sogenannten „tierbezogenen Indikatoren“. Diese Indikatoren sind dazu geeignet, die Auswirkungen von Haltung, Management und Fütterung direkt am Tier zu messen. „Diese flächendeckende Einführung eines Tiergesundheits-Checks ist einmalig in Österreich“, so Winckler. „Es gibt nur einige wenige ähnliche Initiativen im Ausland, beispielsweise in England.“  Für die Umsetzung des neuen Tierwohl-Konzeptes brauchte es aber, wie Leeb berichtete,  viel Informationsarbeit bei den Bauern – auch wenn diese Familienbetriebe zum Großteil kleinstrukturiert sind und durchschnittlich 16 Kühen pro Hof haben: „Wir haben den Bauern Wege aufgezeigt, wie es ohne große Investitionen“, berichtet Leeb. Einige mussten nur die Stalltüre aufmachen, die Weide einzäunen und kleine Dinge verändern. „Wir geben nicht einfach neue Kriterien vor, wir gehen den Weg mit ihnen gemeinsam.“ Und dieses "wir" ist wirklich ein "wir", denn alle Mitarbeiter von SalzburgMilch, egal welche Position sie haben, stehen voll und ganz hinter dem neuen Konzept. 

Autor/in:
Alice Rienesl
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