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„Same song as LAST CHRISTMAS…?“

30.11.2005

Laut vorliegenden Ergebnissen der KMU Forschung Austria betrug der österreichweite Weihnachtsumsatz des Einzelhandels in 2004 ca. 41 Mio € gesamt. Die Hoffnungen 2005 werden neuerlich in das Weihnachtsgeschäft gesetzt, wobei die Umsatzerwartung für heuer etwa dem des Vorjahres entspricht. Die Handelsstimmung auf Unternehmerseite scheint damit stabil und positiv. Wie aber wirkt sich die Stimmung des Verkaufsambientes auf Mitarbeiter und Kunden in der Hektik des vorweihnachtlichen Geschäftstreibens aus?

Der lokale Audiocheck in den Geschäften Wiens Einkaufsstraßen stimmt bedenklich, bestätigt allerdings die These - "Same song as last christmas" - als Hintergrundmusik in branchenunterschiedlichen Verkaufsstandorten. "Wham" schnulzt traditionell sein alljährliches "Last Christmas", "Bing Crobsy" träumt in musikalischer Form immer noch von weissen Weihnachten und das nächste Folgelied der Ö3 Weihnachtshits - CD haben wir bereits im Ohr, bevor wir überhaupt die erste Songzeile gehört haben.

Shop-Mitarbeiter in Filialen erzählen informell vom Psychoterror durch sich permanent wiederholender Musiktitel und fühlen sich der Monotonie der laufenden Hintergrundmusik während der Adventzeit hoffnungslos ausgeliefert. "Aversionen gegen Weihnachtslieder bis zum Heiligen Abend sind bei mir und meinen KollegInnen sicherlich keine Seltenheit", berichtet eine Store Managerin auf der Mariahilferstrasse in Wien. Kann dies in weiterer Folge Einfluss auf Freundlichkeit und Beratungsqualität der Mitarbeiter haben und wie reagieren vor allem die Kunden von Handelsunternehmen auf alljährliche Mainstream-Classics?

In einer Pilotstudie testete die Abteilung für Musikpädagogik Innsbruck der Universität Mozarteum Salzburg die Wirkung von Musik auf Verbraucher in Kaufhäusern. Trotz ständiger Berieselung in Verkaufsstätten fällt dabei auf, dass 93 % aller Befragten die gespielte Musik wahrgenommen haben. Allerdings waren davon nur 52 % mit der tatsächlich gespielten Musik zufrieden, so Univ. Prof. Dr. Armin Langer.

Demzufolge sollten sich die Marketingverantwortlichen des Einzelhandels folgende Fragen stellen: Unterstützt die gespielte Musik das Corporate Image Ihres Hauses? Passt die Musikstimmung zu den beworbenen Produkten, saisonalen Angeboten und laufenden Kampagneninhalten? Trägt das aktuelle Musikambiente zur Differenzierung von Ihren Mitbewerbern bei? Begleitet die Musik die unterschiedlichen Anforderungen des Tagesablaufs Ihres Kunden?

"Aus unseren Gesprächen mit großen Handelsfirmen wissen wir, dass mehr als zwei Drittel der Konsumenten mit derzeit laufenden Musikprogramminhalten unzufrieden sind, nur fehlt es im Regelfall an spezifischem Know-How und Erfahrung um zielorientierte Lösungen herbeizuführen" so Regina Tausch, Marketing Manager bei Lackner Mediasystems GmbH.

Lackner Mediasystems GmbH - ein Unternehmen spezialisiert auf digitale Kommunikation am POS- betreut Kunden wie McDonalds, SportsExperts, Intersport oder Drei mit massgeschneiderten Musiklösungen für den POS. Das Leistungsspektrum von Lackner Mediasystems umfasst dabei die Konzeption von digitalen Kommunikationslösungen, die Programmzusammenstellung, die Abstimmung auf Kundenbedürfnisse sowie die Hard- und Softwareauswahl und die zuverlässige Umsetzung mit automatisierter Programmaktualisierung.

Weitere Infos zu finden unter http://www.mediasystems.at

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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