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Wenn es gelingt, noch 3 Prozent an Aktien hinzu zu bekommen, gelingt Sastre der Squeeze-Out

Sastre will Schlumberger zu 100 Prozent schlucken

05.12.2016

Die Entscheidung über einen Abgang von der Börse soll erst fallen, wenn genug Aktien erworben wurden, heißt es.

Die Schweizer Sastre Holding, die bereits 87,09 Prozent der Aktien des börsennotierten österreichischen Sekterzeugers Schlumberger hält, wird ein öffentliches Übernahmeangebot für die restlichen Anteilsscheine legen, kündigte Schlumberger am Freitag an. Der Angebotspreis werde voraussichtlich 26 Euro je Stammaktie und 18,5 Euro je Vorzugsaktie betragen.

Sollten alle Genehmigungen vorliegen, plant Sastre das Angebot vom 19. Dezember bis zum 27. Februar zehn Wochen lang laufen zu lassen. Ob Schlumberger dann von der Börse genommen wird, sei noch nicht entschieden, hieß es heute Freitag im Unternehmen auf Anfrage der APA. Darüber, wie auch über einen allfälligen Squeeze-Out, wolle man erst entscheiden, wenn man ausreichend Aktien angedient bekommen habe. Man rechne aber nicht damit, am Ende der Frist 100 Prozent der Anteile zu halten.

Um die restlichen Aktionäre aus dem Unternehmen drängen zu können (Squeeze-Out) müsste Sastre zumindest 90 Prozent der Schlumberger-Aktien halten – also noch knapp 3 Prozent dazubekommen.

Die Schlumberger-Aktien wurden am Freitag vom Handel ausgesetzt. Zuletzt waren im Segment Standard Market Auction die Stammaktien am 30. November um 22,40 Euro und die Vorzüge am 29. November um 17,68 Euro gehandelt worden. Sastre Holding AG verfügt über 1.278.173 Stück Stammaktien und 554.794 Stück Vorzugsaktien an der Schlumberger Aktiengesellschaft, das sind 87,09 Prozent des Grundkapitals.

Sastre Holding wird innerhalb von 10 Börsetagen der Übernahmekommission ein entsprechendes Angebot anzeigen.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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