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Schinkenexperte Berger wächst

15.05.2013

Österreichs größter Schinkenproduzent Berger blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2012 zurück: Der Gesamtumsatz stieg 2012 um 9 % auf 120 Millionen Euro an. Besonders erfreulich für das niederösterreichische Unternehmen ist das mengenmässige Plus von 1.000 Tonnen auf insgesamt 25.000 Tonnen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir als Familienunternehmen unsere „Schinken-Marktführerschaft“ in Österreich gut ausbauen und stärker als der Markt wachsen konnten,“ erklärte Geschäftsführer Mag. Rudolf Berger im Rahmen des Bilanzgespräches 2013. Berger produziert und verarbeitet am Unternehmensstandort Sieghartskirchen/Bezirk Tulln 19.000 Tonnen Wurst- und Schinkenspezialitäten sowie 6.000 Tonnen Frischfleisch und beschäftigt 450 Mitarbeiter. Eine Erfolgsbilanz ganz nach dem Geschmack der Schinken-Experten: Laut einer AMA Erhebung hat sich der Absatz an Schinkenprodukten in den letzten sechs Jahren um 4 % erhöht, Berger legte im Vergleichszeitraum um 20 % zu.

Von 2011 auf 2012 wuchs der Schinkenabsatz der Branche um 2,6% an, Schinkenprodukte von Berger legten um 7 % zu und liegen damit ganz eindeutig über dem Branchenschnitt. Der Trend zu Kochschinken und mageren Schinkenspezialitäten wurde von Berger klar erkannt und genutzt: Während der Wurst- und Schinkenmarkt insgesamt ein mengenmäßiges Minus ausweist, legte Berger Schinken zu. Dazu Vertriebschefin Mag. Gaby Kritsch: „Wir sehen allgemein einen Trend hin zu leichteren, fettärmeren Produkten – und liegen daher mit unserer Schinken-Palette, deren Fettgehalt zwischen zwei und sieben Prozent liegt, punktgenau richtig. Auch die Tendenz hin zu regionalen, nachhaltigen und authentischen Produkten können wir eindeutig bestätigen.“

Wachstum durch Regionalität: Konzept regional.optimal. boomt

Einer der Wachstumsträger des Unternehmens ist der Fokus auf „den regionalsten Schinken Österreichs“: Das innovative Konzept heißt regional.optimal., dabei wird nur Fleisch von garantiert gentechnikfrei gefütterten, heimischen Schweinen von insgesamt 35 Bauern aus der Region rund um den Fleischer-Traditionsbetrieb verarbeitet. Dieses nachhaltige Konzept boomt und hat 2012 den Lebensmitteleinzelhandel erobert. „Wir setzen uns selbst eine Einschränkung: Die Schweine werden ausschließlich aus einem Umkreis von 50 Kilometern rund um das Werk bezogen.“ Durch die verkürzten Transportwege sinkt der Stress für die Tiere enorm. „Das schmeckt man ganz eindeutig“, ist Mag. Berger von der Qualität überzeugt.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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