Direkt zum Inhalt

Schirnhofer gegen Gentechnik

05.10.2005

Als erster Fleischverarbeiter in Österreich bietet die steirische Firma Schirnhofer ab sofort Rindfleisch aus garantiert gentechnikfreier Fütterung an. Die "Initiative Gentechnikfrei" wurde am Donnerstag gemeinsam mit der Umweltschutzorganisation Greenpeace in Wien präsentiert. Als nächster Schritt soll im Jahr 2006 die Schweinemast folgen.

"Die Umsetzung der gentechnikfreien Fütterung bei Schirnhofer ist ein Erfolg für die Konsumenten, für die Umwelt und nicht zuletzt für Greenpeace", freute sich Greenpeace-Sprecher Steffen Nichtenberger. Die NGO ist auch an der derzeit anlaufenden Werbekampagne der Firma beteiligt. Der Einsatz von Gentechnik im Tierfutter ist in Österreich laut Greenpeace keine Seltenheit: 550.000 Tonnen gentechnikhaltige Soja landen demnach pro Jahr in den heimischen Futtertrögen. Diese Soja werde hauptsächlich aus Nord- und Südamerika importiert. Der Anbau der Gentech-Soja ist, so die Organisation, "mit massiver Umweltzerstörung" verbunden.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
Werbung

Weiterführende Themen

Hofer spendet 4.000 Euro in Form von Warengutscheinen an die Gesellschaft Österreichischer Kinderdörfer.
Handel
25.09.2020

In den Einrichtungen der Österreichischen Kinderdörfer finden Kinder und Jugendliche aus zerrütteten Familienverhältnissen Zuwendung, Unterstützung, Sicherheit und Förderung. Da die gemeinnützige ...

Personalia
24.09.2020

Seit Monatsbeginn leitet Herbert Bauer (40) als General Manager die Geschäfte von Coca-Cola HBC Österreich.

Industrie
24.09.2020

Qualität und Nachhaltigkeit stehen beim Kaffee-Konsum der Österreicher:innen hoch im Kurs. Um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden, bietet die österreichische Kaffeemarke J. Hornig seinen Kund: ...

Im Vergleich zu den Umfrageterminen März und April mitten im Lockdown haben sich die Konsumenten an die "neue Normalität" gewöhnt. Sicherheitsmaßnahmen wie verpflichtende Nase-Mund-Masken werden begrüßt.
Thema
23.09.2020

Covid-19 hat unser Leben total verändert. So auch unser Einkaufsverhalten. Offerista Group Austria hat in einer aktuellen Erhebung das „Kaufverhalten im Wandel“ unter die Lupe genommen. Die ...

Eine gesetzliche Verpflichtung zu "Maskenpausen" brächte den Arbeitnehmern keinen Benefit, der Arbeitgeberseite alleine im Lebensmittelhandel aber Zusatzkosten von 20 Mio. Euro pro Jahr, argumentiert Handelsobmann Rainer Trefelik.
Handel
23.09.2020

Handelsobmann Trefelik ist gegen verpflichtende Maskenpausen: "Die funktionieren in der betrieblichen Praxis auch ohne gesetzliches Korsett“

Werbung