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Schlumberger erreicht Umsatzsteigerung

16.02.2011

Der börsennotierte Sekt- und Spirituosenhersteller Schlumberger hat in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2010/11 ein Umsatzplus von 4,3 Prozent erreicht und blickt auf ein sehr zufrieden stellendes Saisongeschäft zurück.

Hauptverantwortlich für diese erfreuliche Entwicklung waren neben den österreichischen Sektmarken Schlumberger und Hochriegl auch die Entwicklung der heimischen Kräuterspirituosenmarken Rossbacher und Gurktaler. Zudem ist es gelungen, die positive Umsatz- und Absatzentwicklung für die Marke Schlumberger im Exportgeschäft unvermindert fortzusetzen. Der konsolidierte Umsatz der ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres beläuft sich auf EUR 186,7 Mio. (+4,3 Prozent zur Vergleichsperiode 09/10). Das Ergebnis von EUR 2,06 Mio. liegt mehr als 3,5 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres.

Nach dem erfolgreichen Verlauf des für die Branche besonders wichtigen Weihnachtsgeschäfts hält der Vorstand trotz des schwierigen Marktumfeldes im Zusammenhang mit den historischen Ernteausfällen an den Zielen der Wachstumsplanung des Geschäftsjahres 2010/11 fest. „Unsere Kernmärkte Sekt und Spirituosen wachsen nach wie vor. Mit unseren starken heimischen Marken, dem klaren Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Österreich und der Konzentration auf die Kernkompetenzen werden wir als Wertschöpfungsgarant für unsere Partner auch in Zukunft diesen positiven Trend fortsetzen.“ ist Schlumberger Vorstandvorsitzender Eduard Kranebitter überzeugt.

Der historische Ernteausfall des heurigen Weinjahres trifft den heimischen Sekthersteller doppelt: Aufgrund der Übernahme der Marke Hochriegl im Herbst 2009 hat sich der österreichische Grundweinbedarf für das Unternehmen beinahe verdoppelt. Herbert Jagersberger, verantwortlicher Vorstand für Produktion und Einkauf: „Wir haben in den vergangenen Monaten alle Hebel in Bewegung gesetzt, um – ohne Rücksicht auf die stark gestiegenen Preise – österreichische Trauben und Grundweine für alle unsere Marken in der entsprechenden Qualität zu bekommen. Zum größten Teil ist dies gelungen.“ Für die Marken Schlumberger und Goldeck werden daher weiterhin Cuvées ausschließlich österreichischer Weine veredelt. Allerdings hat der enorme Ernteausfall in Österreich, bei einzelnen Cuvées der Marke Hochriegl, bei denen in der Vergangenheit noch keine entsprechenden Bestände angelegt werden konnten, eine komplette Abdeckung mit heimischen Grundweinen für heuer unmöglich gemacht. Zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit in der Sektsaison, müssen daher ausnahmsweise kleine Mengen qualitativ hochwertiger Weine aus dem benachbarten Italien zugekauft werden.

Davon abgesehen steht die Marke Hochriegl aber aufgrund der Verarbeitung, der Glasherkunft, der Etiketten und Kartonagen für 100% Österreich. Jagersberger dazu: „Der außergewöhnliche Umstand des Ernteausfalls ändert nichts an unserem Bekenntnis zu Österreich und sichert die Verfügbarkeit des Markenprodukts. Wir werden sobald als möglich auch für alle Produkte dieser Marke wieder zu einer 100% Abdeckung mit österreichischen Grundweinen zurückkehren.“

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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