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Schlumberger kann sich trotz schwierigem Umfeld behaupten

11.02.2014

Zum dritten Quartal meldet Schlumberger dank eines sehr zufriedenstellenden Saisongeschäfts ein Umsatzplus von 3,2%, das neben einer stabilen Entwicklung in Österreich auch auf stark anwachsende Verkäufe in Deutschland und den Niederlanden zurückgeführt werden kann.

Der konsolidierte Umsatz der ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres beläuft sich auf 181,7 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahrsperiode (Umsatz 176,1 Mio. Euro) bedeutet dies eine Steigerung von 3,%. Das Ergebnis in der Höhe von 1,8 Mio. Euro unterstreicht die positive Entwicklung trotz der vorherrschenden schwierigen, wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Bedingt durch die Abspaltung der Gurktaler AG, deren Ergebnis (769.000 Euro) hier nicht inkludiert ist, liegt der Wert unter dem Vergleichswert (2,2 Mio. Euro) der Vorjahresperiode. In Summe wäre jedoch eine deutliche Ergebnissteigerung von 15,7 Prozent zu berichten. Nach dem erfolgreichen Verlauf des für die Branche besonders wichtigen Weihnachtsgeschäfts hält der Vorstand, trotz der geplanten Wiedereinführung einer bereits im Jahr 2005 als gescheitert erklärten Sonderabgabe für Schaumweine, an den Zielen eines unverändert stabilen Wachstums in Absatz und Umsatz für das laufende Geschäftsjahr 2013/14 fest.

„Trotz der Unwägbarkeiten, die uns als österreichischem Traditionsunternehmen in der Form einer diskriminierenden Schaumweinsteuer in den Weg gelegt werden, sehen wir positiv in die Zukunft“, fasst Eduard Kranebitter, Vorstandsvorsitzender von Schlumberger, die aktuellen Entwicklungen zusammen. „Der Konsument schätzt österreichische Qualitätsprodukte und regionale Wertschöpfungsketten. Solange wir die Möglichkeit haben, wollen wir dieses klare Bekenntnis zu Österreich auch weiter verfolgen.“ Zusätzlich konnte im November 2013 neben einigen anderen Premiummarken im Spirituosenbereich mit „American Bud“ eine der international erfolgreichsten Biermarken für das Produktportfolio der Schlumberger-Vertriebsorganisation Top Spirit gewonnen werden. Mit dieser Erweiterung sieht man sich am heimischen Getränkemarkt auch für die Zukunft ideal aufgestellt.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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