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Schlumberger – positive Geschäftsentwicklung

02.12.2010

Der börsennotierte Sekt- und Spirituosenhersteller Schlumberger hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2010/11 das geplante Umsatzwachstum erzielt.

Verantwortlich dafür war unter anderen eine positive Entwicklung der österreichischen Sektmarken Schlumberger und Hochriegl. Darüber hinaus wächst auch das Exportgeschäft mit den Marken Schlumberger und Gurktaler vor allem im benachbarten Ausland. Ebenfalls erfreulich ist der Wachstumskurs der Niederlassung in Deutschland sowie die Entwicklung der niederländischen Beteiligung.

Der konsolidierte Umsatz der ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres beläuft sich auf EUR 95,0 Mio. (+4,4 Prozent zur Vergleichsperiode 09/10). Das positive Betriebsergebnis mit TEUR 570 (va TEUR -959 in der Vergleichsperiode 09/10) lässt aufgrund der zentralen Bedeutung des Saisongeschäftes keine Rückschlüsse auf das Ergebnis des Gesamtjahres zu. Der Vorstand hält trotz der herausfordernden wirtschaftlichen Entwicklungen an den ambitionierten Zielen des Geschäftsjahres 2010/11 fest, die unter anderem Wachstum in Umsatz und Absatz vorsehen.

Das klare Bekenntnis des Hauses Schlumberger zu Österreich sowie der Fokus auf Qualität, Herkunft und Vielfalt waren im ersten Halbjahr erfolgreich. Im international anerkannten Weinland Österreich werden rund 5.000 ha (ca. 10% der Rebfläche) bester österreichischer Wein für die Herstellung heimischer Sekte veredelt. Der historische Ernteausfall des heurigen Weinjahres trifft die heimische Sektbranche doppelt: auf der einen Seite über die Verfügbarkeit der notwendigen Mengen in der entsprechenden Qualität und auf der anderen Seite mit verdoppelten bis verdreifachten Traubenpreisen.

Eduard Kranebitter, Vorstandsvorsitzender der Schlumberger AG, dazu: „Wir sagen auch in dieser herausfordernden Situation „Ja zu A“ bei Trauben sowie bei den Produktionsstandorten und bei unseren Lieferanten. Die außergewöhnlich starken Steigerungen der Rohstoffpreise werden allerdings, ebenso wie bei heimischem Wein, auch bei österreichischem Sekt im nächsten Jahr zu Preisanpassungen führen müssen.“

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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