Direkt zum Inhalt
Schlumberger wird die Produktion nach in Müllendorf (Burgenland) verlegen - der Umzug ist für 2019 bzw. 2020 geplant

Schlumberger-Produktion zieht ins Burgenland

20.06.2017

Der österreichische Sekt- und Spirituosenhersteller Schlumberger plant in den nächsten Jahren die Errichtung eines neuen, modernen Produktionsstandorts in Müllendorf (Burgenland). Damit sichert der Traditionsbetrieb, der in diesem Jahr sein 175-jähriges Jubiläum feiert, die heimische Sektproduktion langfristig ab. Die Firmenzentrale bleibt weiterhin in Wien.

In einem langwierigen Evaluierungsverfahren verschiedener Alternativen ist die Entscheidung auf ein Grundstück in der Gemeinde Müllendorf nahe der burgenländisch-niederösterreichischen Grenze gefallen. Das von der für Betriebsansiedelungen im Bundesland Burgenland verantwortlichen Wirtschaft Burgenland GmbH vorgelegte Offert bot letztendlich das beste Gesamtpaket mit den nötigen Flächenreserven und dem erforderlichen Wachstumspotential für die Zukunft. Mit der Übersiedelung der Produktion an den neuen Standort in Müllendorf ist aber frühestens in den Jahren 2019 und 2020 zu rechnen.

Optimale Bedingungen

Schlumberger CEO Eduard Kranebitter betont: „Es freut mich, dass nach einer langen und sehr intensiven Analysephase nun eine Entscheidung gefallen ist und für alle Parteien Klarheit herrscht. Der neue Standort in der Gemeinde Müllendorf im Burgenland bietet unserem Haus optimale Voraussetzungen für eine moderne Sektproduktionsstätte, die den wirtschaftlichen und logistischen Anforderungen der Zukunft entspricht.“

„Die Standortwahl ist uns definitiv nicht leicht gefallen, da vor allem das Land Niederösterreich sowie die Gemeinde Bad Vöslau rund um deren Bürgermeister sehr bemüht waren, entsprechende Rahmenbedingungen für den Bau einer neuen Produktion in Niederösterreich zu ermöglichen. Auf dem bestehenden Areal des Ursprungsstandorts war das geplante Wachstum leider nicht mehr möglich und die alternativen Angebote haben aus verfahrenstechnischer und ökonomischer Sicht nicht entsprochen“, so Kranebitter ergänzend.

Shuttlebus für die Mitarbeiter

Am neuen Standort in Müllendorf investiert Schlumberger in den nächsten Jahren in den Bau einer modernen Produktionsanlage, die die entsprechenden Kapazitätsreserven für zukünftiges Wachstum bietet. Die Produktionsmitarbeiter werden am neuen Produktionsstandort übernommen, ein Shuttlebus für die tägliche An- und Rückreise ist geplant. Mit diesem wichtigen Schritt bekennt sich der heimische Betrieb langfristig zum Wirtschaftsstandort Österreich. Der Unternehmensstandort in Wien bleibt aber weiterhin als Firmenzentrale bestehen. Zudem ist geplant, die Schlumberger Kellerwelten und ihre über 300 Jahre alten Gewölbe als Besucherzentrum und Markenerlebniswelt zusätzlich auszubauen. Sie sollen künftig noch stärker die Sekt- und Champagnergeschichte erzählen und Wien um ein touristisches Highlight reicher machen. Darüber hinaus plant Schlumberger mit der Gemeinde Wien an einem Nutzungskonzept für die restlichen Immobilien zu arbeiten.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
Werbung

Weiterführende Themen

Industrie
27.02.2020

In diesem Frühling bietet Diageo dem Handel mit gut durchdachten Promotions in verschiedensten Kategorien die Chance auf reichlich Zusatzumsätze. Dabei immer im Fokus: die zielgruppengerechte  ...

links: Dr. Arno Lippert (Vorstandsvorsitzender Schlumberger AG) rechts: Mag. Benedikt Zacherl
Personalia
14.01.2020

Seit 1. Jänner 2020 ist Mag. Benedikt Zacherl weiterer Geschäftsführer der Schlumberger Wein- und Sektkellerei und ergänzt das Team um Dr. Arno Lippert und Herbert Jagersberger. Er übernimmt die ...

Gin mit 1 oder sogar Null Prozent Alkohol? Geht!
Markenartikel
26.11.2019

Wer wöchentlich Gründershows wie „Die Höhle der Löwen“, „Shark Tank“ oder „2 Minuten, 2 Millionen“ verfolgt und sich gespannt fragt „What’s next?“, erhält darauf bei Hofer eine Antwort: Der ...

Markenartikel
20.11.2019

Die Geschichte beginnt im Herzen der Maison Hennessy, dem „Le Grand Bureau“. Jeden Tag um Punkt 11.00 Uhr, gibt es dort ein Treffen mit dem Master Blender, Renaud Fillioux de Gironde und seinem ...

Industrie
05.07.2019

Eine dynamischere Linienstruktur, ein reduzierter Rahmen und eine leichte Schriftänderung sorgen für einen modernen und frischen Look, ohne auf den gewohnten 3D-Akzent verzichten zu müssen.

Werbung