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93 Prozent der Österreicher trinken das ganze Jahr hindurch gelegentlich Sekt

Schlumberger-Sektreport 2016: Wachsendes Qualitätsbewusstsein

20.12.2016

Der Schlumberger-Sektreport 2016 zeigt, dass in Österreich die Konsumbereitschaft bei Sekt steigt. Gleichzeitig erhöht sich aber auch das Qualitätsbewusstsein und damit auch die Bereitschaft mehr für den Sektgenuss zu bezahlen.

Wie bereits in den Jahren 2014 und 2015 hat die heimische Sektkellerei Schlumberger auch heuer wieder gemeinsam mit dem market Institut eine Studie zum Thema Sekt durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen eine überaus positive Entwicklung und bestätigen den neuerlichen Aufwärtstrend der Kategorie Sekt, die durch die Wiedereinführung der Schaumweinsteuer vor zwei Jahren einen herben Rückschlag erlitt. Im Jahr 2016 trinken mittlerweile 93% der gesamten Bevölkerung ab dem 18. Lebensjahr gelegentlich Sekt – das sind 4% mehr als noch im Jahr zuvor. Nahezu ein Viertel gönnt sich zumindest ein- bis zweimal im Monat ein prickelndes Gläschen, ein Plus von 6% zu 2015.

Starke Marken besonders gefragt

Logischer Weise hat der Sekt seine Hochsaison zum Jahreswechsel, immerhin gehört für 94 Prozent der Österreicher ein Glas Sekt fix zur Silvesternacht und den Neujahrsfeierlichkeiten. Grundsätzlich geht es den Österreichern aber nicht um die Quantität, sondern um die Qualität, die zunehmend immer wichtiger wird. Die wichtigsten Entscheidungskriterien beim Kauf von Sekt sind neben dem Geschmack (90%) vor allem die Herkunft (70%), ein ausgewogenes Preis-Leistungsverhältnis (57%) und eine ausgezeichnete Qualität (52%), wobei auf Sorte und Jahrgang bewusst geachtet wird. Starke Marken spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle. Rund jeder Zweite bevorzugt eine Marke, die einen „Namen“ hat. Besonders hoch ist mit 81% die präferierte Herkunft Österreich.

Qualität darf auch etwas kosten

Das steigende Qualitätsbewusstsein zeigt sich auch in der Bereitschaft, für guten Sekt etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Der Großteil der  Sektkonsumenten kauft im klassischen Lebensmittelhandel. Eine Flasche Sekt (0,75l) darf dort durchschnittlich 8,45 Euro (2015: 6,21 €) kosten. In einer Vinothek oder einem Spezialitätengeschäft – bevorzugtes Einkaufsterrain von Kennern und Liebhabern – können bereits 14,26 Euro pro Flasche (2015: 10,60 €) verlangt werden. Wer in einem Restaurant oder einer Bar eine Flasche Sekt trinkt, ist durchschnittlich bereit rund 31 Euro (2015: 19,38 €) für die Flasche zu bezahlen.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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