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Die Schweizer Sastre Holding S.A. hält bereits über 90 Prozent an Schlumberger

Schlumberger verlässt die Börse

27.03.2017

Die Schweizer Sastre Holding S.A. hält schon über 90 Prozent der Schlumberger-Aktien. Sastre gibt den Minderheitsaktionären noch eine Nachfrist von drei Monaten, um ihre Anteilsscheine freiwillig an Sastre zu verkaufen. Letzte Konsequenz wäre ein Squeeze-Out-Beschluss bei der nächsten Hauptversammlung am 23. Juni 2017.

Die Schweizer Sastre Holding S.A., die anfänglich rund 50 Prozent der Schlumberger-Aktien hielt, hat von 2014 bis 2016 die Anteile sukzessive auf 87,09 Prozent erhöht. Im Dezember 2016 hat das Unternehmen dann ein Angebot gelegt, um alle verbliebenen Aktien von Schlumberger zu kaufen. Geboten wurden 26 Euro je Stamm- und 18,5 Euro je Vorzugsaktie, jeweils samt Dividende für das Jahr 2016. Nun seien es 91,57 Prozent am gesamten Grundkapital und rund 97,37 Prozent am stimmberechtigten Grundkapital, teilte Schlumberger mit.

Diese restlichen Aktien will Sastre noch übernehmen und in weiterer Folge Schlumberger von der Börse nehmen. Die verbliebenen Aktionäre haben noch drei Monate Zeit, Ihre Anteilsscheine freiwillig Sastre anzudienen, dann wird die Hauptversammlung den Squeeze-out beschließen, kündigte Sastre an. Ab einer Beteiligung von 90 Prozent kann ein Unternehmen die verbleibenden Aktionäre über das Gesellschafterausschluss-Gesetz aus dem Unternehmen drängen. Zwar wird es noch ein Gutachten des Handelsgerichts zum richtigen Preis für den Squeeze-out geben, hieß es im Unternehmen auf APA-Anfrage. Man gehe aber davon aus, dass auch in dieser Phase die bisher gebotenen Preise für die Aktien gleich bleiben werden. (apa/ar)

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