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Seife Celik, die früher in einer anderen Anker-Filiale tätig war, verkauft seit wenigen Monaten "Gutes von Gestern"

Seit vier Jahren „Gutes von Gestern“

30.06.2015

Vor vier Jahren hat Anker das Projekt „Gutes von Gestern“ gestartet. In einer ehemaligen Filiale werden  Brot und Mehlspeisen vom Vortag zu günstigen Preisen angeboten. Damit wird die Lebensmittelverschwendung verringert und sozial benachteiligten Menschen geholfen.

Das Wegwerfen von Lebensmitteln ist ein Thema, dem in jüngster Zeit besonders viel Aufmerksamkeit gewidmet wird. Der Wiener Traditionsbäckerei Ankerbrot ist der Kampf gegen diese Verschwendung schon lange ein großes Anliegen. In einer ehemaligen Anker-Filiale, in der Geiselbergstraße 27 im 11. Wiener Gemeindebezirk, wird daher schon seit rund vier Jahren „Gutes von Gestern“ – so der Name des Konzepts – angeboten, um ein sichtbares Zeichen für mehr Bewusstsein im allgemeinen Umgang mit Lebensmitteln zu setzen. Gleichzeitig sieht sich Ankerbrot als Unternehmen mit sozialer Verantwortung und unterstützt damit den Teil der Bevölkerung, dem es aufgrund seiner sozialen Situation nicht so gut geht. Die Idee dahinter: Jedes Brot kostet einen Euro, jede Mehlspeise 50 Cent – und das unabhängig von Sorte, Größe oder Gewicht.

Produkte maximal einen Tag alt
Das Sortiment ist nicht fix vorgegeben und richtet sich ganz nach dem Warenangebot, das am Vortag übrig geblieben ist. Es setzt sich im Wesentlichen aus Brot, ausgewählten Mehlspeisen und Kaffee in Selbstbedienung (ebenfalls um einen Euro pro Portion) zusammen. Die Kunden von „Gutes von Gestern“ können sich darauf verlassen, dass alle angebotenen Produkte maximal einen Tag alt sind und in den Anker-Filialen fachgemäß verwahrt wurden. Der Qualitätsgedanke spielt auch in diesem Filialkonzept eine große Rolle. Deshalb gibt es hier auch nicht das gesamte Sortiment einer Anker-Filiale, sondern nur jene  ausgewählten Produkte, die auch am nächsten Tag den Qualitätsanforderungen des Unternehmens entsprechen. Verkauft werden die Produkte von Montag bis Samstag ab 9 Uhr, solange der Vorrat reicht. Ist das Sortiment verkauft, schließt das Geschäft. Weitere „Gutes von Gestern“-Filialen sind bis auf weiteres nicht angedacht.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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