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Bei der Präsentation (v.l.): Dr. med. Markus Metka, Spar-Vorstandsvorsitzender Gerhard Drexel und Dr. med. Friedrich Hoppichler

Spar initiiert Offensive zur Zuckerreduktion

02.02.2017

In den vergangenen Jahren ging es vor allem um eine möglichst fettarme Ernährung, nun liegt die Zuckerreduktion im Fokus der gesunden Ernährung. Für Spar Grund genug eine Offensive zur Zuckervermeidung und Zuckerreduktion zu starten.

Nicht mehr als 25 Gramm Zucker empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO für die gesunde Ernährung Erwachsener pro Tag. Laut Versorgungsbilanz der Statistik Austria ist die tägliche Menge beim Durchschnittsösterreicher jedoch knapp viermal so hoch. Gleichzeitig wird überhöhter Zucker-Konsum für Übergewicht, Diabetes und Lebererkrankungen verantwortlich gemacht. Daher hat sich der Fokus für eine gesundheitsbewusste Ernährung von der Fettreduktion auf die Zuckerreduktion verschoben.

Kampf dem Zuckerüberfluss

Zucker ist ein wichtiger Geschmacksträger, doch dafür würde auch eine kleinere Menge ausreichen beziehungsweise es würden zuckerfreie Alternativen ebenso gut schmecken. Genau hier setzt Spar mit der Offensive zu gesunder Ernährung 2017 an. Mit der Reduktion von Zucker in den Eigenmarken-Produkten, der Unterstützung von SIPCAN (einer Initiative für gesündere Kinderernährung), dem Angebot von Zucker-Alternativprodukten und Kundeninformation möchte Spar zur Reduktion von Zucker in der heimischen Ernährung und damit zur Gesundheit der Österreicher beitragen.

Zu viele Süßwaren und Knabberartikel

„In jeder zweiten Schulbank sitzt bereits ein übergewichtiges Kind“ mahnt Dr. Friedrich Hoppichler, Vorstand der Abteilung für Innere Medizin am akademischen Lehrkrankenhaus Barmherzige Brüder Salzburg, Vorstandsmitglied der Österreichischen Adipositas Gesellschaft (ÖAG) sowie der Österreichischen Diabetes Gesellschaft (ÖDG) und Vorstand des Instituts SIPCAN. Bis dato ist man von einem Anteil von 24 Prozent übergewichtiger Kinder ausgegangen. „Eine aktuelle Studie von SIPCAN in Tirol hat nun aber ergeben, dass bereits 30 Prozent der 14-Jährigen  übergewichtig oder sogar adipös sind.“ Ein wesentlicher Einflussfaktor auf Gewicht ist das Ess- und Trinkverhalten. „Laut österreichischem Ernährungsbericht wird die Empfehlung für sogenannte „geduldete Lebensmittel“ wie Süßwaren oder Knabberartikel um das Doppelte überschritten“, so Hoppichler.

Eigener Trink- und Jausenführerschein

Dass dies geändert werden kann, zeigt die Arbeit von SIPCAN. Durch die Teilnahme am Programm „Trink- und Jausenführerschein“, ein Unterrichtsset mit fünf Modulen für das Fach Biologie der ersten Klasse Hauptschule und Gymnasium, verbessert sich sowohl das Ernährungswissen als auch das Ess- und Trinkverhalten messbar positiv. „Unsere Arbeit zeigt, dass die Kinder, die den Trink- und Jausenführerschein absolvieren, anstelle von energiereichen Produkten wie Limonaden, Süßigkeiten oder Fast Food zu gesünderen Lebensmitteln wie Wasser, Gemüse oder Joghurt greifen. Das Verhalten der Kinder kann für eine positive Zukunft beeinflusst werden“, berichtet Hoppichler.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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