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Die grünen Veggie-Tragtaschen von Spar: praktisch, haltbar und wiederverwendbar

Spar setzt auf wiederverwendbare Taschen

01.02.2017

Bei nur rund 7 Prozent der Einkäufe erwerben Spar-Kunden neue Tragtaschen. Dieses vorbildliche Verhalten fördert Spar nun mit einer Aktion der wiederverwendbaren Tragtaschen zum halben Preis. Die Recyclat-Plastiktaschen nimmt der Konzern vorerst aber nicht aus dem Sortiment.

„Wir halten nichts von Verboten, sondern fördern vorbildliches Verhalten. Daher bieten wir unseren Kunden derzeit die wiederverwendbare Textil-Tasche zum halben Preis und belohnen unsere Kunden fürs Mitbringen eines Sackerls oder anderer Behälter mit Spar-Gutscheinen auf nachhaltige Produkte“, erklärt Spar-Vorstandsvorsitzender Gerhard Drexel. Die Verbannung der Plastik-Sackerl wird derzeit lautstark gefordert – jedoch ohne umweltpolitisch sinnvolle Alternativen zu bieten. Spar nimmt daher vorerst die Recyclat-Plastiktaschen nicht aus dem Sortiment, da ein Umstieg der Kunden auf Einweg-Papiertaschen oder Bio-Kunststoffe befürchtet wird. Spar begründet das damit, dass Umweltschutzorganisationen darin keine gute Alternative sehen, da diese Taschen einen ebenso großen Umwelt-Fußabdruck hinterlassen wie Plastiktaschen. Durch die Forcierung von Textil-Taschen sollen Kunden zum Mitbringen eigener Taschen angeregt und so der Neukauf von Sackerl vermieden werden.

Österreich schon jetzt auf EU-Ziel

Plastik-Taschen werden in Österreich zum Großteil über bestehende Recycling-Systeme wiederverwertet oder verbrannt. Doch EU-weit gelangen Millionen von Sackerl unkontrolliert in die Umwelt, zersetzen sich und können als Mikroplastik bis in den Nahrungsmittel-Kreislauf gelangen. Die EU-Mitgliedsstaaten haben sich daher verpflichtet, den Verbrauch bis 2019 auf 90 und bis 2025 auf maximal 40 Taschen pro Kopf zu reduzieren. Österreich erfüllt dieses Ziel von 2025 bereits jetzt annähernd. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet die Selbstverpflichtung von vorbildlichen Handelsunternehmen, die Plastik-Sackerl nur gegen ein Entgelt abzugeben und Obst-Sackerl aus dem Kassenbereich zu verbannen. Spar hat, wie andere Lebensmittelhändler auch, diese Selbstverpflichtung im Mai 2016 unterzeichnet.

Papiertaschen sind keine Alternative

Entgegen der gängigen Meinung sind Papiertaschen keine zufriedenstellende Alternative in Sachen Umweltschutz. Denn auch diese werden meist nur einmalig benutzt und haben durch den hohen Energieeinsatz bei der Produktion keine bessere Ökobilanz als klassische Plastiksackerl. Die umweltfreundlichere Lösung sind stabile Taschen, die erneut verwendet werden können. Bei Spar ist die Menge an Plastik-Sackerln seit Jahren rückläufig. Nur 7 Prozent der Kunden erwerben beim Einkauf eine Tragetasche. Alle Tragetaschen werden bei Spar um mind. 0,21 Euro verkauft. Dadurch entstehen bei Kunden eine zusätzliche Wertigkeit und ein Druck, die Taschen wieder zu verwenden. Der Verkaufstrend geht zu wiederverwendbaren Taschen: 2015 wurden um 27 Prozent mehr Permanent-Tragetaschen gekauft als im Jahr davor. Durch eine gezielte Bewerbung und die 50-Prozent-Aktionen bei Mehrweg-Taschen möchte Spar dieser Anteil noch deutlich steigern.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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