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Dr. Drexel und Dr. Hoppichler achten auf den Zuckergehalt bei Getränken ganz genau - hier wurden 41 Prozent der eingesparten 1.270 Tonnen Zucker erzielt.

Spar setzt Zuckerlimits bei neuen Eigenmarkenprodukten

29.07.2020

Spar engagiert sich seit über 15 Jahren gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Ärztebeirat für gesunde Lebensmittel und reduziert seit Anfang 2017 konsequent den Zuckergehalt in den Produkten der Spar-Eigenmarken. Insgesamt konnten so bisher 1.270 Tonnen Zucker in rund 300 Spar-Eigenmarkenprodukten eingespart werden. Jetzt setzt Spar noch eines drauf und hat, dort wo es möglich ist, für einzelne Produktgruppen Zuckerlimits festgelegt.

Zahlreiche Spar-Eigenmarken werden bewusst mit weniger Zucker entwickelt als beispielsweise Industriemarken, Eigenmarken von Mitbewerbern oder Spar-Eigenmarken in der Vergangenheit. So wurde beispielsweise bei der Entwicklung der neuen Spar Natur*pur Bio Crispies klassik und Schoko bewusst eine Rezeptur mit dem geringstmöglichen Zuckergehalt erarbeitet, sodass diese mit 14g beziehungsweise 15g Zucker pro 100g bis zu 12g weniger Zucker pro 100g haben als vergleichbare Produkte. „Wir geben auch Zuckerlimits bei den einzelnen Sortimentsgruppen vor. Zum Beispiel definiert hier unser Partner SIPCAN in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium regelmäßig Grenzwerte für den Getränkebereich, an die wir uns bei Neueinführungen halten. Das bedeutet beispielsweise, dass neu eingeführte Spar-Eigenmarkengetränke, dort wo es möglich ist, den Zuckergehalt von 6,7g Zucker pro 100ml nicht überschreiten“, erklärt Spar-Vorstandsvorsitzender Dr. Gerhard Drexel diese Selbstverpflichtung. Zuletzt gelang dies eindrücklich bei den Spar enjoy Bio-Energydrinks, die mit 3,9g Zucker auf 100ml (Mango & Maracuja) beziehungsweise 4,5g Zucker auf 100ml (Classic) deutlich unter diesem Grenzwert liegen. Dies begrüßt auch Prim. Univ.-Prof. Dr. Friedrich Hoppichler, Vorstand von SIPCAN und ärztlicher Leiter des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in Salzburg: „Die Auswirkungen eines hohen Zuckerkonsums lassen sich sehr gut am Beispiel Getränke erklären. Es besteht ein eindeutiger Zusammenhang zwischen der Zuckeraufnahme aus Getränken und dem Risiko, krankhaftes Übergewicht zu entwickeln. Weiters steigt auch das Risiko, an einer Herz-Kreislauferkrankung, dem Metabolischen Syndrom oder beispielsweise an Diabetes Mellitus zu erkranken. Von den Auswirkungen auf die Zahngesundheit ganz zu schweigen.“

Rund 300 Spar-Eigenmarkenprodukte mit weniger Zucker

Die Rezepturen von exakt 296 Spar-Eigenmarkenprodukte wurden seit Anfang 2017 mindestens einmal hinsichtlich des Zuckergehalts überarbeitet und das Ergebnis kann sich sehen lassen: „1.270 Tonnen an Zucker konnten wir seit Beginn unserer Initiative einsparen“, berichtet Dr. Gerhard Drexel und erklärt weiter: „Das haben wir geschafft, indem wir die Rezepturen nicht nur einmal, sondern teilweise zwei oder drei Mal überarbeitet haben, um die Konsumentinnen und Konsumenten langsam an einen weniger süßen Geschmack zu gewöhnen. Wir nennen das die Evolution des Geschmacksempfindens.“ Die größte Einsparungsmenge konnte bei den Getränken erreicht werden. 41 Prozent der 1.270 Tonnen wurden bei Getränken eingespart, 29 Prozent im Bereich der Grundnahrungsmittel und 11 Prozent bei den Molkereiprodukten.

Bereits über 40 Partner der zucker-raus-initiative

Mit Felix Austria ist ein weiterer namhafter Partner der zucker-raus-initiative beigetreten, die bereits von 41 Unternehmen, medizinischen Verbänden und der Österreichischen Ärztekammer unterstützt wird. „Die steigende Anzahl an zuckerreduzierten Lebensmitteln und das kontinuierliche Wachstum dieser Warenkategorie zeigt die immer größer werdende Bedeutung des Themas ‚Zucker‘ - nicht nur in unserer Ernährung, sondern auch für Industrie und Handel. Aus diesem Grund ist es für uns als Felix Austria selbstverständlich ein Teil der zucker-raus-initiative von Spar zu sein. Felix Austria beobachtet die Bedürfnisse der Konsumenten schon immer sehr wachsam und hat in vielen Produktkategorien bereits vor Jahren mit zuckerfreien oder zuckerreduzierten Produkten reagiert. Dazu gehören unter anderem Ketchup Mild und Hot ohne Zuckerzusatz sowie das zucker- und salzreduzierte Bio- Ketchup. In Summe spart Felix Austria pro Jahr ca. 350 Tonnen Zucker in der Produktion ein“, beschreibt Mag. Buchauer die Strategie zu weniger Zucker des Unternehmens.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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