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Die oesterreichischen Landwirte freuen sich über die Unterstuetzung von Spar

Spar zahlt Prämien an heimische Landwirtschaft

29.10.2018

Mehr Geld für mehr Leistung ist die aktuelle Forderung der Landwirtschaft. Bei Spar wird das schon seit mehreren Jahren umgesetzt: Für das freiwillige Mitmachen in verschiedenen Qualitätsprojekten erhalten die Bauern von Spar eine Abnahmegarantie und einen Qualitätszuschlag. 

alten die Bauern von Spar eine Abnahmegarantie und einen Qualitätszuschlag. 

Die Qualitäts-Ansprüche, die Konsumenten an Produkte stellen, sind hoch. Deswegen arbeitet Spar in gemeinsam mit der Landwirtschaft entwickelten Qualitäts-Projekten daran, seinen Kunden Standards wie etwa Gentechnikfreiheit, geringer Pestizideinsatz oder erhöhtes Tierwohl,  garantieren zu können. Um die Landwirte für dieses „Mehr an Leistung“ entsprechend zu belohnen zahlt der Lebensmittelhändler eine Abnahmegarantie sowie einen Qualitätszuschlag.

  • Tierwohl: Rund 7 Mio. Euro gehen jährlich an österreichische Schweine- und Rinderbauern, die an regionalen Tierwohlprojekten, wie Ländle Rind (Vorarlberg), Alpenochs (Steiermark), Vulkanlandschweinefleisch (Steiermark), Mühlviertler Jungrind (Oberösterreich), Murbodner Rind (Steiermark), Tann schaut drauf (Oberösterreich und Niederösterreich), Kalbin aus der Alpenregion (Tirol und Salzburg), Tiroler Hoamat Beef, Salzburger Jungrind oder dem Tiroler Almrind teilnehmen. Die Mehrleistungen für diese Tierwohl-Regionalprojekte sind in Verträgen vereinbart, in denen auch die Prämien festgelegt sind. Für die vereinbarten Tierwohl-Regionalprojekte erhalten die Landwirte außerdem eine Abnahmegarantie.
  • Das 5-Punkte-Eier-Programm: Dieses Programm für Frischeier prämiert die Handelskette alle zwei Jahre mit Prämien. 2018 betrug die ausgezahlte Gesamtsumme rund 100.000 Euro. Bei der Spar-Initiative überprüfen unabhängige Kontrollinstanzen alle Eierbauern und Eierlieferanten für die Eigenmarken des Konzerns. Der Einsatz qualitativ einwandfreier Futtermittel, absolute Frische der Eier, höchste Hygienestandards während der gesamten Produktionskette, eine besondere Produktqualität sowie hohe Standards für artgerechte Tierhaltung zählen zu den zentralen Kriterien der jährlichen Überprüfungen. Je nach Ergebnis wird dieses Engagement mit Prämien bis zu 1.600 Euro pro Betrieb von Spar belohnt.
  • Pestizidfreiheit: Der Händler arbeitet auch daran den Pestizid-Einsatz zu reduzieren: Seit 2010 werden gegen die Apfel- und Schalenwickler in den Apfel-Plantagen Pheromon-Fallen aufgestellt, die nur auf die männlichen Schmetterlinge der schädlichen Art anziehend wirken. Sie verhindern so die Fortpflanzung und Ei-Ablage auf den Äpfeln und damit auch die Schädigung der Früchte durch die Larven der Schmetterlinge. Derzeit wenden über 170 bäuerliche Betriebe diese Methode in der Steiermark an, durch die 50 Prozent der Apfelwickler-Pestizide eingespart werden konnten. Für diese Mehrarbeit werden jährlich rund 900.000 Euro in die teilnehmenden Betriebe investiert.
  • Gesunde Böden: 2015 gründete Spar gemeinsam mit WWF Österreich das Projekt „Gesunde Böden für gesunde Lebensmittel“. Die Landwirte bauen durch Düngung mit Kompost, schonende Methoden der Bodenbearbeitung und die richtige Fruchtfolge Humus im Boden auf, der auch ertragreicher und widerstandsfähiger ist. Für die zusätzliche Bindung von CO2 im Boden bekommen die teilnehmenden Bauern Prämien oder höhere Preise für ihre Produkte.
Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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