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Spirituosen: Zum bloßen Trinken eigentlich zu schade

27.11.2007

Mit hochwertigen Geschenkboxen und erstklassiger Aufmachung verleihen die Hersteller dem Markt Impulse, die dafür sorgen, dass das kontinuierliche Wachstum anhält.

Der Markt der wichtigsten Spirituosen wird von Nielsen für das rollierende Jahr (bis KW 25/2007) mit einem Wert von 178,6 Mio.€ beziffert. Dazu zählen Weinbrand und Cognac, Whisky, Rum, Vodka, Bittergetränke/Kräuterbitter, Bitteraperitif, Liköre, Wermuth und so genannte „Low Proof Premixes“, fertig gemixte alkoholhältige Mischgetränke.
Aus Herstellersicht liegt der Anteil des LEH am gesamt Spirituosenmarkt bei 60%. Vodka ist die größte und dynamischste Kategorie; lokale Marken verlieren weiter gegen internationale Premium-Spirituosen.
Mag. Elisabeth Gimm, Senior Client Executive bei Nielsen: „Das Preisniveau ist auch im aktuellen rollierenden Jahr bis Ende Juni 2007 erneut in allen Kategorien leicht gestiegen. Dies führt zu einem wertmäßigen Plus von 2,9% und einem mengenmäßigen Minus von 1,4%. Der Promotiondruck ist in fast allen Kategorien leicht angestiegen.
Am stärksten von der Preiserhöhung getroffen ist neuerlich der Weinbrand, der mengenmäßig mit 8,1% verliert. Ein deutliches Minus gibt es weiter beim Inländerrum (Wert - 6,7%, Menge - 9,6%). Das höchste Plus verzeichnen die Bitteraperitife mit einem Plus von 20,5% wertmäßig.
Ein eindeutiger Trend zu hoch- bzw. preisgünstigen Produkten ist nicht erkennbar, da alle Spirituosen-Kategorien unverändert sehr stark aktionsgetrieben und preissensibel sind. Dies führt dazu, dass jene Marken gewinnen, die den Promotiondruck erhöhen bzw. andererseits auch Topmarken verlieren, sobald der Promotiondruck gesenkt wird bzw. die Preise deutlich angehoben werden.“

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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