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Diese Karte soll bisherige Kundenkarten bei Rewe und Partnern ersetzen und Merkmal eines neuen "Clubs für Österreich" sein.

Start für den jö Bonus Club von Rewe & Partnern

02.05.2019

Ab 2. Mai soll der jö Bonus Club zahlreiche einzelne Kundenkarten ersetzen und die Rabattflut kanalisieren.

Ohne Karte, dafür mit dem persönlichen EAN-Code der jö-App geht es auch.
Majestät und Adlatus Seyffenstein werben ebenfalls für den jö Bonus Club, in dem der Kunde nicht König, sondern sogar Kaiser sein soll.

Österreich ist das Land der Kundenkarten – im Durchschnitt besitzt jeder Erwachsene 14 Kundenkarten. Und besonders im LEH „bekriegen“ sich die Anbieter mit ständig anderen Rabatten, Sammelpässen und Sonderangeboten. Das Resultat ist ein Konsument, der hier eigentlich nicht mehr durchblickt und an der Kasse laufend auf der Suche nach der jeweils richtigen seiner zahlreichen Kundenkarten ist. Kein Wunder, dass nach einer Umfrage 85 Prozent der Rewe-Kunden eine Multipartnerkarte begrüßen würden.

Einheitlicher Ansatz

Der jö Bonus Club ist eine 100%-Tochter von Rewe International. Unter seinem Dach werden die bisherigen Kundenkarten und Kundenbindungsprogramme von Billa, Bipa, Adeg (92 % der Kaufleute sind schon dabei), Merkur und Penny zusammengefasst. Dazu kommen die Partnerunternehmen Billa Reisen, BawagPSK, interio, Libro, Pagro Diskont und OMV, die ebenfalls am jö Bonus Club teilnehmen. In Zukunft soll die Partnerpalette mit dem Ziel einer möglichst hohen Angebotsvielfalt erweitert werden.

Die Ziele

Die Zahl der nach dem Gießkannenprinzip erfolgenden Rabattaktionen soll reduziert, die Treffsicherheit von Angeboten erhöht werden. Was darunter zu verstehen ist? Ein Katzenbesitzer hat nichts von minus 25 Prozent auf Hundefutter, ein Antialkoholiker keine Freude mit Rabatten auf Bier. Dagegen profitiert ein Kunde mit Baby, der häufig Windeln einkauft, sehr konkret und direkt von einem individuell zugeschnittenen Angebot für ebendiese Windeln.

Hier einkaufen, dort einlösen

Der Bonus Club hat eine eigene „Währung“: die Ös. Grundsätzlich wird jeder Einkauf mit einem Ö pro bezahltem Euro belohnt und entspricht dem Wert von 1 EuroCent. Zu Beginn und bei verschiedenen Anlässen werden zudem Mehrfach-Ös aufgebucht, dazu unterscheiden sich die Vergabekriterien der verschiedenen Partnerunternehmen.

Die gesammelten Ös können bei jedem Partnerunternehmen direkt beim Zahlungsvorgang abgezogen oder zum Rabattsammeln – derzeit bei Billa, Bipa und Merkur – verwendet werden. Zudem kann jederzeit eine beliebige Zahl von Ös an die Spendenpartner Caritas und Rotes Kreuz vergeben werden.

So funktioniert es

Die Konsumenten können sich online auf www.joe-club.at oder auf der jö-App , im Geschäft per ausgefüllter Broschüre sowie bei digitalen Anmeldestationen von Billa, Merkur und Penny anmelden. Bisherige Guthaben gehen nicht verloren, sondern werden in Ös umgewandelt. Schon am Starttag durfte sich der jö Bonus Club über die ersten 50.000 Mitglieder freuen; im Laufe des Jahres soll eine Zahl von 3,5 Mio. Mitgliedern erreicht werden.

Es obliegt allerdings dem Konsumenten, sein jö-Konto bei jedem einzelnen Partnerunternehmen zu aktivieren. In einer mehrmonatigen Übergangsphase werden jö und bisherige Kundenbindungsprogramme noch parallel existieren, um den Konsumenten ausreichend Zeit für den Umstieg auf jö zu geben. Zudem werden die Kunden von den jeweiligen Partnerfirmen auf die Umstellung hingewiesen, während die Zahl herkömmlicher Rabattaktionen bereits reduziert wird.

Datensicherheit

Die Kunden können selbst entscheiden, bei welchem Partner sie den jö Bonus Club nutzen und ob sie personalisierte Angebote erhalten wollen. Der Club garantiert ein sicheres Datenhandling, gibt Kundendaten nicht an Dritte weiter und unterzieht sich freiwillig strengen Datensicherheits-Audits. Über die Daten der Konsumenten verfügt jeweils nur jenes Unternehmen, mit dem das Clubmitglied ein aktuelles Geschäft abgeschlossen hat.

Autor/in:
Matthias Hauptmann
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