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Stiegl 2006 erneut erfolgreich

16.01.2007

2006 brachte für die Stieglbrauerei zu Salzburg, Österreichs größte Privatbrauerei, erneut Zuwächse. Während der Inlandsbiermarkt von Großereignissen wie der Fußball-Weltmeisterschaft nicht nachhaltig profitieren konnte und im abgeschlossenen Geschäftsjahr laut Verband der österreichischen Brauereien stagnierte, gelang es Stiegl, den Bierausstoß um rund vier Prozent zu steigern.

2006 brachte für Stiegl ein sattes Plus. Zulegen konnte Österreichs größte Privatbrauerei unter anderem mit der im Mai 2006 eingeführten „Kleinen“ im Retro-Look

Insgesamt wurde 2006 ein Getränkeumsatz von EUR 107 Mio. (+5%) erzielt. "Wir verfolgen den Weg ‚Wachstum ja, aber nicht um jeden Preis'. Und wie unser Ergebnis zeigt, ist es auch in Zeiten aggressiver Preispolitik möglich, bei den Konsumenten mit kompromissloser Qualität zu punkten", gibt sich Stiegl-Eigentümer Dr. Heinrich Dieter Kiener zufrieden. Dieser Erfolg schlägt sich auch im Ausbau des nationalen Markanteils nieder. Dieser stieg von knapp 11 Prozent auf 11,3 Prozent.

Ein Grund für den Erfolg liegt sicherlich in der stets wachsenden Beliebtheit von Stiegl in ganz Österreich, denn das Bier mit der roten Stiege nimmt in den Bereichen Markenstärke und Markenbindung eine absolute "pole position" unter den Biermarken im Land ein. Das zeigt auch das Ergebnis der jüngsten Brand-Equity-Studie* des Marktforschungsinstitutes AC Nielsen. Aus dieser repräsentativen Konsumentenbefragung geht hervor, dass Stiegl die stärkste Biermarke in Österreich ist und mit einem Index von 2,3 mit großem Abstand vor den übrigen Mitbewerbern liegt. "Ein hoher Index-Wert bedeutet, dass die Marke gerne gekauft wird, die Kunden zufrieden sind und diese Marke gerne weiterempfehlen. Und genau diese Faktoren bilden die Basis für Kaufentscheidungen, denn sie bringen das klare Bekenntnis zur Qualität und das erhöhte Vertrauen, das die Konsumenten in unsere Marke setzen, zum Ausdruck", so der Stiegl-Chef.

Den Erfolg seines Unternehmens führt Kiener neben der hohen Bierqualität und den gelungenen Marketing- und Werbemaßnahmen vor allem auf seine motivierten Mitarbeiter zurück. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt 639 Mitarbeiter, rund 300 davon am Firmenstandort in der Stadt Salzburg. Mit einer durchschnittlichen Betriebszugehörigkeit von zwölf Jahren, liegt Stiegl im absoluten Spitzenfeld auf Arbeitgeberseite. "Der persönliche Kontakt zwischen Mitarbeiter und Chef macht die Stärke eines Privatunternehmens aus. Stolze zehn Prozent meiner Mitarbeiter sind länger als 30 Jahre bei uns beschäftigt, in dieser Zeit entwickelt sich eine unglaublich hohe Identifikation mit dem Unternehmen", freut sich der Brauereichef, der in den Braustandort Salzburg nach dem Sudhausbau im Jahr 2005 auch im vergangenen Jahr wieder kräftig investierte. So wurde 2006 eine neue Abfüll- und Verpackungsanlage in Betrieb genommen.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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