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Strukturbereinigung nun auch im Drogeriefachhandel

21.06.2005

Die österreichischen Drogeriemärkte (dm-drogeriemarkt, Bipa und Schlecker) setzten 2004 insgesamt 1.369 Millionen Euro in ihren insgesamt 2039 Geschäften um. Das entspricht einem geringfügigen nominellen Wachstum von 1,6 %, inflationsbereinigt bedeutet dies jedoch erstmals einen leichtes Minus in diesem Handelskanal und damit eine ähnliche Entwicklung wie im Lebensmittelhandel. Dies ergab die von ACNielsen Österreich seit 1964 jährlich durchgeführte und soeben veröffentlichte Strukturdaten-Erhebung 2004.
Insgesamt wurden in der Untersuchung 2039 Geschäfte (mit Stichtag 1. April 2005) des Typs Drogeriemarkt (Bipa, dm-drogeriemarkt und Schlecker) gezählt. Zum ersten Mal gab es insgesamt keine Expansion, sondern einen Rückgang um 19 Geschäfte. Ausgelöst wurde der Rückgang durch die Schließung kleiner, unrentabler Schlecker Filialen vor allem im ländlichen Raum. Parallel dazu bauten Bipa und dm ihr Filialnetz weiter aus.
Schlecker hält mit 1203 Shops das dichteste Filialnetz. Die zur Rewe Austria gehörende Kette Bipa verfügt nach dem Ausbau um 20 Filialen nun über 513 Geschäfte und dm-drogeriemarkt baute um 6 Filialen auf insgesamt 323 Geschäfte aus.
Die durchschnittliche Verkaufsfläche in den Drogeriemäkten ist mit 212 qm halb so groß wie ein durchschnittliches Lebensmittelgeschäft mit 431 qm. Ein durchschnittlicher Drogeriemarkt setzt 0,7 Mio € um (Vergleichwert im Lebensmittelhandel: 2,0 Mio €).
Der Anteil der Eigenmarken pendelte sich 2004 auf dem Vorjahreswert von 15,9 % ein und legte damit erstmals nicht weiter zu.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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